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under den thoren zu behalten und rechtfertigen; half alles nit.Deszgleichen ausz den ämbtern luffen auch ettlich hinweg, undthat ein jeder, was er wolt, und was khein gehorsamkheüt.Gott geb den hendlen ein gueten ausztrag!
5 Item darnach in khurzen tagen 1 ) nam der cardinal von
Sytten, was bischoff zu Sitten, vil knecht ahn von den Eyd-gnossen. Und zogendt die von Zürch mit ganzer macht mitdem cardinal zu dem pabst. Dann die von Zürch hatten sichölt verbunden mit dem Franzosen, und zogendt auf Mey-
10 landt zu 2).
Item auf die kalte khürchweyhung an dem obent 3 ), und oct.darnach in derselben wochen, ward ein unhelligkhait zwyschender gmain und den pensionnieren, so der raten warend; dannetlich hatten die pension genomen, etlich nit 4 ). Und was grosser16 rot in acht tagen 3 oder 4 mahlen 5 ), [8] und ward der oberstzunftmaister, mit nammen Uly Falckner, gefencklich angenom-men und in die kefig gefiehrt uff Spalathor 6 ); welches vattere m sattler gewessen was 7 ). Und etlich wichent ausz der statt 8 ).Und diser seündt gesein 18, die also pension genommen haben 9 ).
2. IIa.: lanffen auch. 12. Hs.: ward ein unheyligkliait.
1) Ueber den hier folgenden Zug, der am 16. Sept. von Zürich auf-brach, und zu welchem in Chur auch der soeben erwähnte Basler Zuzugstiess, vgl. oben S. 253.
2) S. oben S. 254, A. 3.
3) Am Abend des 11. Oct. Näheres hierüber s. B. Chron. I 29.
4) Die im Vertrag bestimmte Pension hatten nur 4 Ratsherren und' Sechser abgelehnt; s. B. Chron. I 214. Hier aber handelte es sich umgeheime Pensionen; s. cbend, S. 29 u. 213, ferner unten S. 258 und Wurstisenö- 5;*2.
5) Zuerst am 14. Oct., und zuletzt am 19., wo der Beschluss gefasstWu rde; s. B. Chron. I 29 u. 30. Ueber die Verhandlungen s. ebend. auchS. 213.
6) Auf dem innern Spalentor. Schon am 23. Oct. wurde er auf Ur-ehde wieder entlassen. Doch kam er wegen neuer Umtriebe 1525 noch-
^ a l s ins Gefängnis, bis er am T.Juli 1525 eine neue Urfehde schwur; s.a - Urkb. IX No. 524 u. X No. 41.
„ ") Heinrich Falkner war 1494 —1502 Zunftmeister der Maler undpttler, welcher Zunft er seit 1463 angehörte; s. B. Chron. VI 538 ff., undm St. Archiv Rotes Buch d. Zunft zum Himmel Bl. 19.
8) Ein Beispiel s. B. Chron. I 29.,. , 9 ) Aus dem Vergleich der Ratsbesatzungen ergeben sich nur lli Namen,e in den nächsten Jahren nicht mehr gewählt wurden; s. ebend. VI 546 ff.g. ei ner von diesen, Hans Heinrich Gebhart, gelangte 1529, nach demg der Reformation, wieder in den Rat.B »sler Chronikon. VII. 17
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