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7 (1915)
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Beilagen.

i.

Die Einträge von späterer Hand.

Wie schon in der Einleitung bemerkt wurde, enthält die letzteSeite von Ursis Handschrift einige Einträge von unbekannter spätererHand 1 ). Zunächst sind es nur einzelne Notizen über Freiburg undBreisach, welche teils auf der Chronik Königshofens, teils auf zwei5 noch vorhandenen Urkunden von 1146 und 1218 beruhen 2 ), unddie wir somit übergehen können. Dasselbe gilt auch von zweigereimten Inschriften aus dem Schloss zu Breisach, die uns auch Briefers Chronik der Basler Bischöfe erhalten sind, und fürwelche wir deshalb auf diese verweisen 3 ). Der weitere Inhalt, den10 wir hier folgen lassen, beschränkt sich daher auf eine gereimte Be-arbeitung der römischen Inschrift an der Pierre Pertuis und weiterauf eine Nachricht von 1493 über den Umguss der Papstglockedes Basler Münsters.

Sculptum in Petra Julii Cäsaris 4 ):

Nummis Augusti via ducta per ardua montis.Fecit iter scindens petram in margine fontis 6 ).

De campana magna Basilee.

Campana magna 6 ) fit Basilee expensis ipsius ecclesiecathedralis anno 1493 die 17. mensis octobris post prandium

1) S. oben S. 168.

2) S. Chron. d. d. Städte IX 792 ff., und Tr. I No. 194 u. 313.

3 ) S. unten Briefers Chronik z. J. 1254.

4) Die noch jetzt vorhandene Inschrift an der Pierre Pertuis, dem1 ass zwischen den Tälern von Moutier und St. Jinier, wurde schon früheCaesar zugeschrieben; s. Justingers Bcrnerchron. S. 395.

T 5 ) Die schon längst sehr fragmentierte wirkliche Inschrift s. bei

C. Orelli, Collectio inscriptionum latinarum I No. 401., 6) Ueber diese 1442 gegossene Glocke, welche 1489 einen Biss erhalten

a tte, s. "Wurstisens Münsterbeschreibung, in B. Beiträgen XII 426 ff., undV 6 J - B- Chron. VI 430.