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7 (1915)
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122
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122 Blauensteins Bischöfe.

Ymerius de Ramstein et N. Schaler canonicus 1 ), morfcuoprescripto minus glorioso episcopo, eliguntur in discordia in1382 episcopos, tempore scismatis anno prenotato [1382, sub regibusRomanis Wenczeslao et Roperto] 2 ), unus declinans ad papam inRoma Urbanum VI., alter ad papam in Aviona se nominantem 5dementem VII. 3 ), quüibet eorum apprehendens terras ecclesie,quas potuit 4 ). De qua dilferencia iterum ecclesia Basiliensisdampnificata est. Ymerius prescriptus obligavit Brunnendratpro 13000 flor. 6 ), quod postea reemi oportuit pro 23000 flor. 6 ).Item castrum Goldenfelsz pro 3000 et 300 flor. 7 ). Item Tels- ioperg duo castra 8 ) pro 6000 flor.»). Summa prescriptorum 32000et 300 flor. 10 ). Item ultra prescripta tempore Ymerii restabantsolvendi de censibus neglectis et aliis diversis debitis 12000 flor.citra. Item eo tempore civitas Basiliensis certa officia et theo-lonia pro summa 22000 et 200 flor. ad suos usus inpingnoravit, 1&prout adhuc tenent 11 ). Et sie reperitur vero calculo, ecclesiam

1) Wernher Schaler war Erzpriester seit 1368, und Imer von Ram-stein, vom freiherrlichen Zweig dieses Hauses, war Schulherr;' s. Tr. IVNo. 116 u. 193.

2) Während die Jahrzahl die zwiespältige Bischofswahl betrifft, be-ziehen sich die genannten 2 Könige auf die Dauer des Schismas. Zugleichaber zeigt die Nennung Ruprechts, dass Blauenstein nicht wusste, dassBischof Imer nur bis 1391 regierte; vgl. unten S. 123, A. 2.

3) Anfänglich hielten beide zu Clemens VII., bis Imer im März 1383sich an Urban VI. anschloss und deshalb von diesem bestätigt wurde;s. Eubel I 133.

4) Ueber die offne Fehde zwisch'en Bischof Imer und W. Schaler s.Tr. IV No. 200, und ebend. S. 778 u. 819, ferner H. Haupt in Zeitsohr. fürGesch. d. Oberrheins 1890, S. 45 ff. Erst im Juli 1385 wurde für 2 Monateein Waffenstillstand geschlossen, und noch im Febr. 1391 nannte W.Schaler sich Bischof von Basel; s. B. Urkb. V No. 53 u. 148.

5) Pruntrut wurde 1384 der Stadt Basel verpfändet, dann 138G an GrafSteffan von Mömpelgart; s. Tr. IV No. 208, 210, 212 u. 223, ferner ebend. S. 851.

6) Die Auslösung erfolgte erst 1401, um 22 500 Gl.; s. ebend. VNo. 157.

7) Genauer 3200 Gl. Denn um diese Summe war die Burg (französ.:Roche d'Or) seit 1385 an Peter von Cly verpfändet; vgl. Tr. IV No. 218u. 321, und ebend. S. 852.

8) Vgl. B. Chron. V 357, wo in Dclsberg neben dem »parvum castrum«noch die >curia< erwähnt wird.

9) Die ursprüngliche Summe von 4000 Gl., wofür Delsberg 1389 derStadt Basel verpfändet wurde, stieg durch verschiedene Zuschläge noch i'>diesem Jahr auf 5984 Gl.; s. B. Urkb. V No. 125-128 u. 132.

10) Genauer 32200 Gl.; s. oben Anm. 7.

11 > Vß 1 - das »m 1396 verfasste Verzeichnis der Pfandschaften bei Tr. IVb. 851, wonach die der Stadt z. T. schon durch Johann von Vienne ver-pfändeten Hoheitsrechte, nämlich Zoll, Münze, Fuhrwein und Kclleramt,