VIII. Jahrhundert. 111
partem regni, videlicet Austriam, Bavariam, Sweviam, Saxoniamet Thuringiam. [a v ] Quare Basilea tunc subdita erat regnoFrancie, et non Romano imperio.
Heito') episcopus presedit tempore paparum Pauli primi,
5 Constantini II. , Steffani III., Adriani I., Leonis IV. 2 ), qui fuit
Almanus, et Steffani IV., Karolo Magno [anno domini 777 et
deinceps] 3 ) in Francia regnante primo, et postea in imperio,
annis 46 4 ).
Udalricus 5 ) episcopus Basiliensis, tempore paparum Pascha-
0 sio primo, Eugenio II. et Valentino I., Ludwico cognomine Pio
imperatore filio Karoli Magni regnante [anno domini 815 citraj 6 ).
Fridericus 7 ) et Adelvinus 8 ) successive Basilienses episcopi,
sub prescriptis summis pontificibus et imperatore annis succe-
dentibus 9 ).
4. Hs.: Heico. 10. Hb.: Valentino IV
1) Heito oder Haito ist als Bischof bezeugt von 802 bis 822, woraufer zurücktrat und in Reichenau 836 starb; s. Tr. I No. 45.
2) Leo III. heisst hier Leo IV., weil die Flor. Temporum hinter Ser-gius I. dessen Gegenpapst als Leo III. einschalten und mitzählen.
3) Obschon vor dieser irrigen Jahrzahl zu Kaiser Karl d. Gr. das»citra« fehlt, stammt sie doch aus den Flor. Temp. in Blauenteins Hs. Bl. 50Die Flores in Meuschens Druckausgabe S. 78 haben 779, und beide Zahlen81 nd wohl entstellt aus 708.
4) Die Zahl stimmt nicht zu 777, ist jedoch richtig für Karls Regie-ru ogsjahre ah König und Kaiser.
5) Ucber (Jdalrich L, der am 21. Dec. 823 auf Haito folgte und noch*• J. 834 bezeugt ist, s. B. Beitrage III 368 und Tr. I No. 51 u. 54.
6) Auf Udalrich I. folgte zunächst Wichard I., der unter Scrgius II.[844 bis 847) erwähnt wurde, jedoch hier hinter Friedebert und AdalwinVerschoben ist; s. unten Beilage III.
7) Richtiger: Fridebertus; s. cbend. Als Bischof ist er z. J. 859 undJjßO bezeugt, wurde aber schon unter Benedict III. (855—858) erwählt; s.Tr - I No. 59 u. 60, und unten Beil. III.
8) Adalwin fehlt zwar im Bischofsrodcl von Münster, ist jedoch als£ l schof bezeugt durch die Verbrüderungsbücher von Reichenau uud8t. Gallen; s. Mon. Germ., Libri Confratem. S. 106, 248 u. 273. "Wie^Wenstein, so nennt ihn auch Schnitts Wappentafel (s. unten) gleich nach^riedebert.
9) Auf Adalwin lässt einzig das Reichenauer Verbrüderungsbuch nocheinen Bischof Hartwig folgen, der mithin wohl nur kurze Zeit regierte; s.Mon. Germ. L. C. S. 248. Im Rodel von Münster hingegen folgt aufAdalwin noch Rudolf L, der schon unter Hadrian IL Bischof wurde, alsofischen 867 und 872, und dieser ist wohl derselbe, dessen Tod das Rei-Cn enauer Jahrzeitbuch zum 29. Juli erwähnt; s. Mon. Germ. Negrolog. I 278Uri Q unten Beil. III.