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7 (1915)
Seite
92
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92 Blauensteins Flores.

frevel 1200 gl. rhinisch, und dem landvogfc 300 gl. 1 ), und darzü,als ich vermein, ouch von nüwen dingen müssen hulden undschwören.(H74) Item min gnediger her von Burgund ist uff mentag nach

Ja "' ,0 trium magorum, 10. jenner 2 ), von Thann gescheiden, und reit 5ilends in Burgund. Und seyt man, der künig von Franckrichunderstand sich mit groszer macht wider in ze gebrachen 3 ).Doch des abscheids mines gnedigen hern von Burgund istallermänniglich der landen besunders erfröwt. Vil Übels istgebracht und gehandelt durch des hertzogs gezüg und volck, 10das ietzt von kürtzrung der zit nit geschriben werden mag.Doch zwiflen ich nit, männiglich syge dessen durch das gemeingeschrey berichtet.

Jan. 24 Item der landvogt 4 *) hat sin hochzit angesehen uff ietzt

montag den 24. jenner nechstkünftig ze halten, darzü vil herren 15und stett ingeladen, und besonders alle der landschaff't ver-wandte von stetten, emtern und gemeinden gebetten, dasz syby siner hochzit sin und im schengken müszen.

1) Diese Summen zahlten sie für die Wiederherstellung ihrer nachjenem Aufstand verlornen Privilegien; vgl. B. Chron. II 52, wo jedochHagenbach irrtümlich als Empfänger der 1200 Gl. bezeichnet wird.

2) > Uebcr dieses Datum 8. ebend. II 51, A. 1.

3) Vgl. ebend. II 52.

4) »Item der herzog«, wie Ochs hat, und wie vielleicht schon dieUrschrift hatte, ist hier jedenfalls ein Schreibfehler, da sich alles Fol-gende auf die Hochzeit Hagenbachs bezieht; über diese vgl. B. Chron. II53 u. 58.