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7 (1915)
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Vorrede.

leils anderweitige Arbeiten, teils allerlei sonstige Hinder-nisse haben es bewirkt, dass seit dem Erscheinen des VI. Bandesder Basler Chroniken nun volle dreizehn Jahre verstrichen sind.So befremdlich diese aussergewöhnliche Verzögerung erscheinenmag, so kann ich sie dennoch keineswegs beklagen. Bis vorzwei Jahren war mir nämlich Nikiaus Briefers Chronik derBasler Bischöfe einzig aus einer Compilation bekannt, und mitdieser unsichern Grundlage hatte ich mich notgedrungen be-helfen müssen. Doch im Frühling 1913 erfuhr ich durch Pro-fessor Tobler iD Bern, dass kürzlich Dr. Gustav Müller in einemSammelbande der Zürcher Stadtbibliothek eine Originalhand-schrift Briefers entdeckt habe, und erst dadurch war mir nundie Möglichkeit gegeben, meine bereits gefertigte Ausgabe aufbesserer Grundlage umzuarbeiten. Als ich nun im Juli vorigenJahres der Verlagshandlung endlich melden konnte, dass derganze Band druckfertig sei, da drohte bereits der bevorstehendeKrieg, so dass ich eine ablehnende Antwort gewärtigen musste.Doch zu meiner angenehmen Ueberraschung wurde ungeachtetdes inzwischen ausgebrQchenen Weltkrieges der Druck in An-griff genommen und ohne Unterbrechung mit grosser Sorgfaltzu Ende geführt.

Wie bei den frühern Bänden, so erfreute ich mich auchbei diesem der vielfachen Unterstützung von Seite der HerrenStaatsarchivar Dr. Rudolf Wackernagel und OberbibliothekarDr. Karl Chr. Bernoulli, und ebenso der Herren Dr. Karl Stehlin,Dr. August Burckhardt und Dr. August Huber. Auch verdankeich Herrn Archivschreiber Säuberlin verschiedene Textcopien.Zugleich aber beruht ein ansehnlicher Teil dieses Bandes auf