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sind. ?uleu» ektocjienciuz,8oleiniinel!zni VirZini»versänke, dann da sind die Quellen am allerschwäche-sten / und wo man der Zeit Wasser findet/ wird esschwerlich zu andern Zeiten ermangeln können. Wodas meiste Wasser zusammen sitzet/ muß man es mit ei-ner guten Mauer einsangen/ nur daß den Quellen derEingang durch kleine Löchlein verstattet sey.
Je weiter man den Bronnen macht/ je besser ist er/man kan das Wasser mit Eymern an Ketten oderStri-cken/oder aber mit einem Pumpwerck (so fast bequem-licher) hinaufbringen ; oder wann der Bronn/ wie inBerghäusern zu geschehen pfleget/sehr tieffist/kan mansdurch ein grosses von Menschen oder Viehe umgetrie-benes Rad heraus bringen. Wann man dieSchöpff-bronnen iährlich im Majen raumet/so bleibt das Was-ser bester; obenher muß man ihn bedecken/damit nichtsunreines hinein falle; wiewol etliche der Meynung sind/die offenstehendeBronnen seyen/wegen der eindringen-den Balsamischen Lufft/ gesünder '
Das ist gewiß/ jemehr man einen solchen Bronnenschöpftet/ je besser und gesunder wird sein Wasser. Zuden Bronnen soll man inwendig Eychen-undErlen-Holtz nehmen/ aussenher ist das Tännenholtz schon gutgenug; aber Espenholtz (ob es schon im Wafler nichtfaulet) soll man zu keinem Bronnen nehmen/weil es imWasser sehr stinckt; bey Mühlen und an denDämmenmag mans wol brauchen.
An dem Ort/wo man einen Bronnen graben will/
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sollen wederWeiden nochRohr wachsen/ weil daselbstkein gutes Wasser zu finden. Und eben dieser äulkorp.24l. meldet/ wann etwan Egeln in dem Bronnenwären/ man solle nur Aalen oder Krebs hinein thun/diewerden diese bald verzehren.
Wann man tieffmuß graben/ soll man seitenwärtsdie Erden mit eingelegten Brettern undZwerchstangenstützen / unten wird von etlichen der Bronnen mit Ey-chenholtz in Balcken geschnitten/ getäfelt/ und das ersteWasser mit einer Pumpen ausgezogen/und ein Pfundgutes Saltzes hinein geworssen / und über acht Tagewieder ausgeschöpfft/und ein halb Pfund Saltz hinein
Des Adeltwen Land-und Feld-Lebens
geschüttet.Hernach darffman alle Jahr den Bronnennur einmal im Majo ooer Junio räumen/ und soll manallzeit ein halbes Pfund Saltz hinein thun
Am besten ist / wann Bronnen von unten bis obender Erdmgleich mit guten Steinen ausgemauret/ undnur oben die Chör mit Holtz/ oder wol auch mit ausge-haltenen Steinen besetzet werden. Die liessen Bron-nen machen zwar mehr Mühe auszugraben/ aber siehaben meistentheils besser und beständlgers Wassers /als die gar feuchten Wo man dergleichen tieffenBron-nen in Mäyerhöfen und Gärten hat / muß man grosseGrander darneben habe davon dasVieh kan geträncktund der Garten begossen seyn; diese sollen unten einenZapffen haben/ dardurch/ wann er gezogen wird/dasallzulang gestandene und faulende Wasser ( sonderlichdamit man dasViehe träncken soll ) abgelassen / undmit einem frischen wieder angefüllt wird.
Die Güte des Wassers / es sey gleich springend,fliessend-oder Bronnenwaster/ wird unter andern alsobewahret und probiret : Man nimmt ein rein schönweisses Tuch/ tuncket ein Ende davon in das Wasser/lässt es also darinnen eineStund verbleiben/daß es vonder Nässe recht wol durchgedrungen und benetzet wird/hängt es darnach an einen Ort / wo es weder vomStaub nochRauch betroffen wird/wan nun dis anqe,feuchtete Tuch trocken worden / und dem andern Tuch(das nicht im Wasser gewesen) gantz gleich sihet/soist das Waster gut; hat aber das feucht-gewesene lei-nene Tuch eme andere kenntliche Farbe angenommen/sonderlich an den Enden/ wo das Trockene undNaßemiteinander gegräntzet hat/ so ist es nicht gut. Itemman lässet dasWasser in einemMessinge oderKupffer-nen Beck über Nacht stehen / wann es nun im BeckeseineFarbe nicht ändert/und keinenGrund auf den Bo-den setzet/ so ist es gerecht; was diese Probe nicht hat/ist weder Menschen noch Vieh dienlich. Auch ist die-ses zu beobachten/wann man die Bronnen ausmaurenwill / soll es mit Feld-Steinen und nicht mitKalch-steinen geschehen / weil diese des Wasser Eigenschajstin etwas verderben sollen.
I
xiii.
Von den Quell - Bronnen.
Je Quell-Bronnen sind mehr ein Gnaden Ge-tchenck GOttes/ und eine freywillige Gabe derNatur/als eineWirckung mensch lichesFleisseS/soviel den Ursprung des Wassers betrifft; und derensind fürnehmlich/ was die süssen und nicht meckcinsii-schenWasseranlangt/zweye:ley;etlichesindzwarWas-serreich/doch vergnügen sie sich mit der engen Gräntze/die ihnen die Natur und Gelegenheit des Orts hat ein-geräumet/und fliesten nicht weiter fort / und diesesWasser wird billich als verdächtig gehalten/daß es derGesundheit nicht anständig sey/indem zu vermuthen/essey mehr eine Zusammensetzung des zerfließendenSchnee undRegens/als eine lebendigeAder/oderaber/daß es eine so schwache/ von unten heraus/ aus der Er-den quellende Ader sey/ daß täglich so viel von der Lufftverzehrt und ausgesogen wird/ als die Quelle mit ihremschwachen Zutrag ersetzet/ daher können auch solche
Bronnen nicht überlauffen/ sondern bleiben meisten-theils in einem Wesen/ ausser wann sie von zulauffen-den Wassergüssen angeschwemt/ oder im Frühling vondemschmeltzendenSchneeallzugwssenZulauffempfan-gen; von diesen nun ist wenig zu halten. Die rechtenlebendigen Bronnen aber sind diese/ die nicht allein all-zeit vollWassers sind/sondern auch mit zimlichemUber-fluß ihre reiche Quellen wie die kleine Bächlein fort undfort/ Sommers und Winters / abröhren und fortflies-sen lasten / von denen Her: ctu üarta, schreibet:
Des kontsine» le tont le» kuillesux murmu-rsntes;
Oe» ruillesuxmurmurants, lciravszsur» ?or-rcnts;
Oe» l'orrents rav-izeur» le» süperbes kivlere»,
Oe» kiviere» le tont le» onrje» Mariniere»,