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Anderer Th. (1716) Wie die Bau-Gründe und fruchtbaren Felder auf das nützlichste und ersprießlichste anzurichten ...
Entstehung
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Des AdclichenLand-und Fcld-Lebenö

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! damit weder die Lufft/ noch die Hl'mer vor der Zeit dar-zukommen mögen/ und der Regen dennoch ungehin-dert eindringen / und diese Materien erfaulen und pu-trikciren könne. In diesem Ort werden/in kurtzer Zeiteine unglaubliche Anzahl viiler Million Würmer er-wachsen/ die muß man den Hüneru nicht aufemmahlPreiß/ sondern mit Ordnung zu ihren bessern Nutzenalso fürgeben.

Man lässc m dieser Mauren auf einer Seiten et-wa» in der Mitten gegen Aufgang der Sonnen oderMittag eine Thür / verlegt solche dichte mit trockenenSteinen, Durch diese Thür wird dieses Wurmbettalso eröffnet/man nimmt erstlich in der Höhe sovielStein hinweg/ daß man daraus Sie Hüner zu ihrerNothdurfft täglich speiftn möge/nachdem ste vorherihrOrdinari-Futter frühe Morgens eingenommen. Damuß man alle Morgen drey oder vier Schauffel vollvon diesem Wurm-Neste heraus fasse«/ aufdenselbengantzen Tage/da wird dasGeflügel milScharren undBecken nicht ablassen/so lang ein einiger Wurm darin-nen wird zu finden seyn / das übrige wirfst man allzeitaufden Misthaussen/und also werden allein durch dieseThür täglich dieHüner mit Würmern versehe/so wäh-ret es desto langer/ und bleibt hernach diese Thür offen/daß auch dieHüner mögen hinein schlieffen/doch erst et-liche Tagehernach / wann man diesen Ort zu eröffnen«»danjuMffen hat angefangen/ und nun ein lahrer

Platz ist/nachdem disWurm-Nestobenherlährwird/nachdem wird auch dieThür besser abwerts aufgethan/und die Steine beyseits/wieder zugebrauchen/ zusam-men gelegt.

Wann man nun gar ist aufden Grund kommen/welches nach und nach geschiehet/so werden oben dieGesträuche und Steine so viel weggebracht/ als vonder Erden daraus erhebt worden/das übrige bleibt un-terdesjen bedeckt/ damit dle Hüner nicht völlig darzukönnen. Dieses Wurmbette soll auch an einem war-men und Windstillen Ort llgen/ damit sich die Hünerdaselbst desto lieber finden lassen.Und damit diese Nah-rung nicht ermangle/ ist gut / daß man zwey oder dreysolche Wurmbetter(Hen 6« 8err«, nennet sie Vcrmi.nicrcs) mache/ damit man eines nach dem andern neh-men/ und diese Wirtschafft desto länger dauren möge.Doch muß jederzeit nur eines geöffnet seyn/ und so offteines lähr ist/ mag mans unverzüglich wieder zurichten/und ein anders dargegen austhun. Dieses ist am süg-lichsten im Wmter zu gebrauchen / weil sich/ umdieseZeit/ sonst in der übrigen Erden alles Gewürme (sv dieHüner so sehr suchen und lieben) verschaffet/ und vonihnen nicht kan aufgekratzt und gefunden werden / so siehier beysammen in Bereitschaft haben / dadurch ihreGesundheit und Aufnehmen mercklich befördert/undviel andere Fütterey auf dem Kasten «spähnwird.

xc.

Vom Ansetzen und Ausbrüten der Hüner.

S>AUm Unterlegen soll man schöne grosse im wach-, und spitzigen geben meistentheilsHaamtVUNd diekurh-Monden gelegte Eyer auslesen/ dann aus z runden Hennen /sie müssen auch neugeleget seyn/soll an-^L sdiesen kommen auch grosse Hüner/ die länglicht- ders etwas darau s zu hoffen seyn; ayfs h öchste sollen sie

Zehen'