MZKM
wilden Katzen/Mardern und dergleichen/auch von den Baren/Wölffen/Wolffs-gruben/Garten und Fallen/und vom Luchsen; deme folget nach die Zalcknerey/
vonHabicht/Falcken/Blaufuß/Hasenvogel Lerchensälcklein/Sperbern/Sprin-
tzen/wie sie abzutragen/zu bMn/ zu warten/in die Mauß zu bringen und zu cu-riren; vonPhasanen und ihrem Garten/vonRebhünern/Schnepffen/WachtelnLerchen/ wilden und Turteltauben/ von Kranwetvögeln/ Mistlern/ Droscheln/Amseln/ Seidenschwantzlein/Kernbeiß/ Stahren/Fincken und kleinem Geflügel/von d n Sang-und Lockvögeln/ auch von den Hehern und Keutzlein; auch wirdBericht gegeben von demNetze LmnZÄäa undFinckenk0LcoZj,wie
die 1 anzurichten/von den Wald-und Feld-Tennen/ vom Treibge-
zeuge/! irÄLL.vomHoai-Netz/Schnee-Steck-Nachr-undKlebgarnen/Schlag-wanden undWinterfang/von denTranck-Tennen/Leim-und Plattbaum/Kloben/Maschen undSprencttein; wie der Leim anzumachen und anzubrennen / vomjPürschen und Lufftschiessen/und kommen auch andere Arten dieVögel zu fangen;!^tem vom Papagey und Sittig/wie die Raub-Vögclzu fangen/wie die Vögel!zu dörren / und auf dem Tenn zu brauchen; Letzlich wird mit den ChinesischenVogel nestern/die man zu essen psiegt/der Schluß dieses Wercks beygefüget/und also geendet.
Hieraus kan der geneigte Leser/als in einem Spiegel den kurtzen/ doch gan-tzenZnnbegriff meiner vollbrachtenOeconomi^ sehen/und alle oder doch die mei-sten darinnen enthaltenen Materien gleichsam vor Augen haben/ und daraus er-kennen/ daß allzeit das Haubtwerck/das tst/ was nützlich und nothwendig ist/vorgehet/ und das angenehme und lustige hernach folget/und also miteinandervermischt ist/daß es desto anmuthiger aufgenommen und gebraucht; auch dasmenschliche Gemüth zu der schwehren Last/und unter der harten und verdrießli-chen Feldbau-Arbeir/ durch holdselige Untermengung des Feld-Lustes/desto wil-liger möchte gngeftischt und aufgemuntert werden. Der günstige Leser wolledas/was ihm etwan nicht gefällig und unangenehm/ mit gütigem Herhen zu guthalten; Und weil derFeldbau von den altenWeisen Vita Lc wnocen-
tiX lst gehalten worden: Also wolle ihm belieben/ mich diese Freyheit und Un-schuld/ als eines auch geniesen zu lassen/ und die etwan ohngefahrde/ durchmeine oderdes Druckers Uberfehung/ eingeschlichene Fehler/selbst verbessern/>und mit dem Mantel der Liebe und der Gedult zu verhüllen/auch meinen ihm zu ^dienen tragenden guten Willen nicht mit dem Gifft des Neides oder der Lästerungfeindselig zu beschwärtzen; indem er weit weniger Bemühung über sich nehmendarf/ mir/ wo etwan geirret worden/ zu verzeihen/ als ich diese Zeit über gehabthabe/dißWerck zu verfertigen. ZumBeschluß den guthertzigenLeser der Gött-lichen allgewaltigen Obhut/ und mich zu seinen beharrlichen
Gunsten empfehlende.
?K0-