und Erhaltung anlangt, so ist es mir eine besondere Genugthuung hiemit zur öffent-lichen Kenntniß zu bringen, daß durch freiwillige Beiträge, auf die ersten zweiJahre, per Jahr bereits gegen 800 Thaler gezeichnet sind.Wenn nun gleich wohl bei der Unzulänglichkeit dieser Summe, die KöniglicheRegierung genehmigt hat, daß der, nach Verrechnung der freiwilligen Beiträge unddes Schulgeldes erforderliche etatsmäßige Zuschuß, nach dem Beschlusse des Stadt-rathes auf die höhern Stufen der Einkommensteuer beigenommen werden dürfe, sohege ich das, auf der Nützlichkeit des neuen Instituts beruhende Vertrauen, daßdie freiwilligen Unterschriften sich noch so ansehnlich vermehren werden, daß einRückgriff auf die Gemeindekasse vorläufig in den beiden ersten Jahren nicht erfor-derlich seyn werde.Daß der, aus der Gemeindekasse eventuel erforderliche Zuschuß nur auf diehöhern Stufen der Einkommensteuer beigenommen werden soll, schließt die minderbegüterten Mitbürger von dem Zutritt zur Realschule nicht nur nicht aus, es istvielmehr Absicht, die Lehrer an dieser Schule zu verpflichten, den Handwerks=Lehr-lingen und Gesellen unentgeldlichen Unterricht in der Mathematik und Physik zuertheilen.Je größer und allgemeiner aber der Nutzen seyn wird, welchen wir uns vonder Realschule für die Stadt versprechen, desto vertrauungsvoller wende ich mich andie Bereitwilligkeit meiner geehrten Mitbürger zur Gründung und Erhaltung dieserAnstalt nach Kräften beizutragen.Im Laufe der künftigen Woche werden mehrere Familienväter die Güte haben,die desfallsigen Subscriptions-Listen zu präsentiren.Düsseldorf den 1. August 1837.Der Oberbürgermeisterv. Fuchsius.
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Bekanntmachung über den gegenwärtigen Zustand des öffentlichen Unterrichts in unserer Stadt : Düsseldorf den 1. August 1837
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