IV
das Fehlen eines Registers bemängelt hat, so soll nun durchdas Erscheinen eines eigenen Registerbandes zum i. Band derKataloge jenem Mangel abgeholfen werden.
Über die Anlage und den Inhalt des Registers braucht nurauf die sachkundigen Darlegungen des Bearbeiters HofratDr. Goldmanns in der nachfolgenden Einleitung hingewiesen zuwerden. Da erst in diesem Register die Identifizierung der inden Katalogen des i. Bandes genannten Autoren und Schriftenzu erfolgen hatte, wofür von früher her nur lückenhafte Vor-arbeiten vorlagen, war die Ausarbeitung des Registers eine sehrmühevolle, schwierige und zeitraubende Arbeit. Trotz knappsterTextierung und obwohl auf Vereinfachungen und KürzungenBedacht genommen wurde, wuchs das Register doch zu einemziemlich beträchtlichen Umfang an.
Der nächste Textband soll die mittelalterlichen Bibliotheks-kataloge jener Länder bringen, welche außer Niederösterreichdas heutige Österreich bilden: Oberösterreich, Salzburg, Kärnten,Steiermark, Tirol, Vorarlberg, alle in ihrem historisch erwachsenenalten Umfang, sowie das Register dazu. Den Stoff für diesenBand hat großenteils noch Dr. Gottlieb gesammelt. Aber es istnoch die Ergänzung des Materials und eine sachliche und for-melle Revision des Ganzen notwendig.
Wien, im August 1929.
Die akademische Kommission
zur
Herausgabe der mittelalterlichen Bibliothekskataloge
Österreichs.