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Eigner Herd : guter Rath für junge Hausfrauen und solche, die es werden wollen ; Leben und Haushalt im Volke
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wie schon bemerkt, wenn irgend möglich, nicht zu vieleMitbewohner habe; Nachbarn aber hat man aber dochimmer nnd es fehlen auch meistens die bösen nicht,oder doch solche, die oft übel einwirken, weshalb manvor vielem Verkehr mit den Nachbarn, wozu eine gutefleißige Hausfrau ohnehin keine Zeit hat, nicht genugwarnen kann, und so sei sie zwar immer freundlichuud bei kleinen Reibereien, wie sie überall vorkommen,uicht zu empfindlich, aber stets zurückhaltend und lehneetwaige Einladungen zu Plauderstündchen ich weißArbeiterfrauen, die jeden Morgen, gleich den Studenten,gemeinsam ihren Frühschoppen nehmen, Kaffee, Brodund Butter, auch wohl Fleisch, Eier und Bier ganz ein-fach mit der Bemerkung ab, sie habe dazu keine Zeit, odernoch besser, ihr Mann wünsche so etwas nicht, welchesnatürlich die armen Männer jener Weiber auch nichtwünschen und Gott weiß und die Nachbarn wissen esauch, wo sie die Mittel dazu hernehmen!

AiV HAllslruu.

Wein cm tugendsames Weib bescheeret ist, die istviel edler als die köstlichste» Perlen.

Ihres Mannes Herz darf sich auf sie verlassenund Nahrung wird ihm uicht mangeln.

Sie thut ihm Liebes und kein Leides sein Lebeu-laug,

Sie streckt ihre Hand uach dem Rocken und ihreFinger fassen die Spindel.

Sie breitet ihre Hände ans zu den Armen nndreicht ihre Hand den. Dürftigen.

Sie fchanet, >rne eS in ihrem Hanse zngehl nndißet ihr Brod nicht mir Faulheit.

Lieblich und schön sein ist nichts, ein Weib, dasden Herrn sürchtet, soll man loben.

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