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Der Fußboden aber sollte immer geölt sein ; esist eine kleine Ausgabe, die sich hernach reichlich bezahltmacht, indem dadurch das lästige, ungesunde und be-sonders dem Hausherrn so unangenehme Schrubben(Scheuern) unnöthig wird. Man bedarf dazu, für eineStube von 3'/2 bis 4 Meter im Lmadrat, 1 KiloLeinöl, welches 120 Pseunig kostet und einen starkenPinsel zu Pseuuig, ist die Stube aber schon geöltgewesen, so genügt '/? Kilo- Der Boden muß Tagsvorher gut geschrubbt werdeu uud vor dein Anstreichenganz trocken sein. Dann bringe man das Oel zn Feuerund lasse es kochen uud etwas abkühlen, jedoch immerwarm bleiben, bestreiche nun den Boden damit undwasche ihn, wenn der Anstrich vollkommen aufgetrocknetist (gewöhnlich schon den andern Tag), mit kalteinWasser ab. Farbe unter das Oel zu nehmen, ist nichtrathsam, denn mit Farböl angestrichene Böden tretensich schnell ab und man kann alsdann nicht nachbessern,wogegen bei einfachem Oelanstrich, abgetretene Stellenleicht nachgestrichen werden können. Ein solcher Bodenbraucht dann immer nur gekehrt und in der Wohn-stube täglich, in der Schlasstube wöchentlich ein- biszweimal sencht ansgenommen zu werden, wozu manmit einem reinen, in klarem Wasser stark ausgerungenenAnsnehmer (Schrubb- oder Scheuertuch) derb auswischt,so daß der Fußboden nicht naß wird.
Beim Kehren, welches selten in gehöriger Weisegeschieht, wird der Haarbesen sehr langsam in die Höhegehoben und zweimal über die nämliche Stelle gestrichen;denn hebt man den Besen schnell auf, so gibt es Staubnud kehrt man nur einmal über dieselbe Stelle, so wirdsie nicht rein und besonders vergesse man den Stanbin den Ecken und unter den feststehenden Möbeln nicht.