vom Embstr-bad. 4 47
Es hat aMo zu Embs Leute / so darauffbesielletsind / welche die Bad-Gäste auß chren Lofamenternan das Bad tragen/ auch nachdem Bad eben so inwohl verwahrten und zugemachten Trag - Stüh-len wieder in ihre Losamenter tragen / die Wocheumb einen billigen Preiß/sallet sehrvortraglich/ daman sich alsdann in das Bett leget/ und darin auß,dampsset/biß die commorio bumorum ä Lalseo aä-msäum , sich wider zu voriger Ruhe begeben/welches bey einigen Naturen bald / bepandern aberlangsamer zu geschehen pflegt«
Überfälle jemand bey solcher Ruhe derSchlafs mag man ihm wohl etwas Raum geben/angesehen währendemSchlaffdie lpiriru! sich wohlerhöhten / und auch das Dämpfn währen,dem Schlassrvohl befördere wird / eS mußaber dennoch auch hierbey das nc^uiä nimiz wohlobscrvil l werden / ein Stöndgen gehet wohl hin/aber nach dem zv lang schlaMn/mache
und träge faule Glieder / insonderheitauch bey dm jenigen/welchc sich desMittag-schlaffsnicht eiithalren können /und rssonsien nicht gewoh,nersind. Doch muß in Koc xalsu ein jeder seiBner Gewohnheit/ unvwasersonsienwohl ver,tragen kan nachgeben.
Wer das Wasser grlruncken/muß s>cb einemäs,sige Bewegung machen / damit das Wasser destobesser xencrrire; Es skye dann daß er sich nach demTrincken in das Bad begeben wolle/worbey die Hu-mores mit dem Wasser angefüllet/sich gar leicht/sowohl durch den Nun / vielmehr aber durch denSchweiß /von einander scheiden / jl> daß das jenige^welches sich mit den circulii cnäcn bumoribus nichtcomxvrtirr,fottgkpttst uNpcxc-rnirr wlld.
Man