2V4 Von den K'rancfheiten
Wann wir auß H.Schrifit keine andeie Ursa-chen Vieler Plagen wüsten/ könle man Bey-fall geben.
Allem es ist KOrtes geschick / welcher die armesündige Natur nach dem Sünden-^allmitfo vie-len Plagen beleger/ aber dennoch auff wunderbahreWeiß erhalt: Änderst müsten wir uns freylich mitliarveo clc Zenerznone animalium verwundern /rvtees mogilctz jeye/ daß ein RlndlttNInt-ter-L.ckd da es l n ielncn^»aneen e» nAefchlo j»fenin N)asser s'cbwrmmet/ohne Gefahr desersticfens leben könne. Und nach dem es zurWelt kommen / und nur ein einigmahl Athem ge-fchöpftt/naH gekends kaum einen Augenblick mchr/ohneLufft zu schöpffen/das Leben erhalten möge.
Ja/ wie es zugehe/ daß cm so zartes Kind/ bey ei,»er so geschwinden Veränderung/da es in Mutter-Leib in einem nassen/aber warmen Ort ohne Lufft zuschöpften / so langegelebet/ und nun auß einem sowarmen Ort in die kalte veränderliche Lufft kom-men/dennoch ohne so bald kranck zu werden/ bleibe»könne.
Dann gewiß ist es / daß der Mensch von feinerGeburt a'!/bißqn sein Ende / keine so grosse alrera-»on mehr auszustehen hat/ alseben diese / die ihmvon dem ersten Athem schöpften herkommet. Vnddennocd gereicktikm diese vielmehr ZU meh»reren />e,/,K-o«als zumjcdaden.
Dan liacy^k neebin Butter Leib von demLebenund circulacion der Mutter auffgtbra kt wordcn /»rnd mss rveltkommen / daß »er tNnttermehr /«Scie»» Aervelen/desÄt Zücs c^c^ti'ende . als rvelcbe
von Tag M zu genommen/zu bewegen/