derFrauen. 121
i Oder wsman ohne zerreissen derZ^abel-fchnur/die Nach-Gcbure mir Gewalt vonder lNucrer abreißen jolte/konreder Frau-en einAefährliches bluren verursacher wer--den.Es muß dannenhero diese Arbeitnur mit Rüt-teln / und nach und nach ziehen / belieben der Be»-HM undMit-arbeitenderFraucn) verrichtet wer-den.
Will es aber so leicht und bald nicht fort/mag ei-ne der umbstehenden Weibern der Frauen Leibwohl reiben / doch nicht zu hart / so ledigt sichdurch solche Bewegung des Neibens/ die Nach-Ge-burt desto leichter ab.
Und wann sie dann solcher gestalten fortgebrachtworden/ muß man sie wohl betrachten/ obsiegantzseye/und nicht etwan ein oder ander stück oder etwasvon den Hauten zurück in der Mutter blieben.
Hätte auch eine Frau währender ihrer Schwan«gerschafft etwan/ einen sönderbahrenohnge«wohnlichen Gchmeryen/ oder eine sonderbahreschwere des Leibs / oder Härte / an einem Oremehr als am andern empfunden/ muß man er«forschen und tonäiren / ob nicht etwan bencben demKind/ein Mißgewächs oder mol« vorhanden / undzurück geblieben/wie solches wohl öffters zugescheheilpfleget / da nach einem Wohlgestalten Kind/ und or»dentlichen ??ach-Geburt/auch noch dergletcheuMiß-gewächse/außgestossen worden.
Wann aber wider alles bearbeiten /dennoch die Nach-Gcburt nichtfortwolte/
und die Mutter dmdurch in Gefahr des Lebens > bey
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