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Anderer Theil (1703) ... Schwangerer Weiber, Kinderbetterin und kleiner Kinder Zufälle und Kranckheiten betreffend : Sambt beygefügter Beschreibung, von denen bißher unbekanten warhafften contentis und Kräfften, deren von uhralten Zeiten her weit-berühmten warmen Bädern zu Wißbaden und Embs. Beneben einer kurtzrn Specification deren Kräfften und Gebrauch, einiger meiner eigenhändig elabrirten Arzneyen ...
Entstehung
Seite
109
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RindfortZtchelfK»!. ivA

dieHirn Schale am härtesten ist/dann schiebet manden spitzen Hacken mit der rechten Hand/ die Spitzegegen dem Finger oder Köpffgen des Kindes gekeh«ret/auch hinein/ biß an das HintwHaupt/ zu den,fordern Theil des lincken Fingers / da setzet man denHacken an/ und ziehet ihn an sich/ damit er mit derSpitze in die Hirn-Schale hinein tringe; Dann soziehet man allgemach gcgen sich/ und nach und nachstärker/ biß man das Kmdherauß arbeitet.

Die Finger der lincken Hand müssen abersolang bey dem Hacken gehalten werden /biß dreAußziehung geschehen/ damit wannohngefehrder Hacken außreisscn solle / dieFingevvorstehen / und verhindern daß die Frau mchtverle-tzet werde.

Wofern aber des Kmdes Lager nicht auff jetzt»beschriebene Art/sichverhielte/fondern einAerm-genfurdenLeib heraußhienge / muß mansolches mit dem Hebamme» Sälblei«, wohl ge,schmieret/neben demKiiid hinein schieben/ und ver-suchen pb mau des Kindes Köpffgen herbep bringenkönne.

U?olte aber das Aermlein nicht bleiben/

muß man es mit einem leinen Tüchlein fassen / ansich ziehen/und ablösen ; Man schneidet aber einenZoll vor der Achsel / amAermgen/ das Fleisch undHaut umb und umbdurch / dann ziehet man amÄermqen / drehet es ei» mahl etlich umb u nd umb/undlösetesim Geleich mitdew Messaab / legt esunterem Tuch/daß die Mutter davon nichts zu se«hen bekomme.

Wann das glücklich vollbracht/ fähret man wei-ter fort/undsuchetdasKövssqen herbey zu bringen/und nachobgedachttt meckoäc miteinemstumpfen/

odc?