und Art der Geburt. 97
dern man müsse auffdie Häute des Kindes /welche die wasier in sich halten / acheunggeben/ob sich die Wasser vor des Kinds-Köpffgenformircr, und sich vor den Mutter-Mund geleget/dieses aber seye zuerkennen / wann sie gleich ei«nem «Ly/welches keine Scvalenhat/sich an--ftthien lassen.
Dann ob schon der Mutter-Mund sieb zuöffnenanfangt/auch das Kinds-Köpffgen sich fühlen last/und aber gedachte Haute noch nichr außgespannetsind / sondern noch schlaff umb des Kinds Köpffgenhangen / nochauchsolwcrbahreWehen sich c«i>fin->den / soharmannichrjue»lenundzutreiben Ursach/objchon derMutte^Mundein wenig geöffnet.
Sonder» man muß alsdann der Feit mitGeduitabwarten/btß sich mit don >Vehen/die M.isser anfangen hervor zuthun / dieHaute außspaunen/voroeS Kindö Köpffgen legen/und alsdann allgemach mit rechten Wehen brechen/und dasIVasiervon sich lausten lasien/dannt»st esZeit/daß die Hebamme nach desKinds-Köpffgen weiter siele/ wie solches siehet / ob esrecht kommt/und dann hertzhafft zuspreche.
Dann wie oben gedacht/so komme auch woldas Kind mit dem Hindern vor.
Es tragt sich auch bey einigen zu/daß/wann untendas Kind durch die Mutter / in die Mutter-Schelde getrimgen / dennoch msht forewill/da hatdie Hebamme zu sühlen/ ob nickt etwandie runyelichte Haut der tNutter-Scheidssich abgestheelet und vorgetrungen / wiedann dieses gar leicht zu fühlen; ^Dannes födletsschangleicheinem fleischichtm Wesen / diejeHaut-muß die Hebanunen )uri'^ schieben/dat? das
Ä Köpff-