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Die biblische Geschichte in Verbindung mit der biblischen Geographie und Chronologie : ein Lehr- und Lesebuch für Bibelfreunde ; zugleich ein Leitfaden für Lehrer beim Unterrichte in der biblischen Geschichte
Entstehung
Seite
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übertreten würden, vom Berge Garizim dagegen die Worte5 Stämme, die noch I. Mos. 10, 15—18 genannt sind, zumdes Segens über die, die da halten die Gebote des Herrn,eigentlichen CanaanJos. 8, 30—35.Obschon diese cananitischen Völkerstämme im Besitze desDie Bewohner der Stadt Gibeon, eingeschüchtert durchLandes waren, in welches die Israeliten nun einziehen solltendie wunderbaren Siege der Israeliten, traten durch List inso ist doch damit nicht gesagt, daß sie die Ureinwohnereinen Bund mit denselben und blieben verschont, Jos. 9.desselben gewesen seien. Als solche werden vielmehr dieNach diesen Vorgängen erfochten die Israeliten, unverkennbarRephaim, d. h. Riesen erwähnt, zu denen die Enaks-unterstützt durch unmittelbare göttliche Einwirkung, 2 wichtigeKinder (Enakim) bei Hebron, die Enim im Moabiter-Siege, den einen im Süden bei der Stadt Gibeon überlande und die Samsumim im Ammoniterlande gehörten.den König von Jerusalem, Adonizedek, der sich mit 5Der König Og, den die Kinder Israel bei Edrei besiegten,andern Königen des Südens verbunden hatte, diese Stadt,war ein solcher Riesen=König, V. Mos. 3, 11.wegen des Abfalles von ihnen, zu züchtigen; den andern imAußer diesen sind noch zu merken: die Keniter, KiniNorden, am See Merom, über den König Jabin zusiter und Kadmoniter in unbestimmten Gränzen; dieHazar, der an der Spitze der nördlichen Cananiter=KönigePhilister von der Insel Kaphthor (wahrscheinlich Creta),stand, Jos. 10—12.welche, nachdem sie die Avim vertrieben hatten, sich in derenSo war nach 7jährigem Kampfe, Jos. 14, 1—7. 10,Besitzungen am Mittel=Meere niederließenin welchem 31 Könige bestegt wurden, Jos. 12, 24, das Land§. 16. Eroberung und Eintheilung des Landesder Verheißung so weit erobert, daß zur Theilung desselbenCanaan.geschritten werden konnte. Diese Theilung fand Statt nachJosua 1 bis Ende des Buchs. Karte IV.den 12 Stämmen, nämlich nach den 10 Söhnen JakobsWie ich mit Mose gewesen bin, so sprach Gott zuRuben, Simeon, Juda, Dan, Naphthali, Gad, Asser, Isaschar,Josua, also will ich auch mit dir sein! und das VolkSebulon und Benjamin, und den Söhnen Josephs: Ephraimverspricht seinerseits: Wie wir Mose gehorsam gewesenund Manasse; denn Jakob hatte Josephs Kinder als seinesind, so wollen wir dir auch gehorsam sein! Jos. 1Kinder angenommen und Levi bekam kein eigenes Erbtheil,Aus diesen Worten nimmt Josua Trost und Stärkung beisondern 48 zerstreut liegende Städte. Diese Leviten=StädteUebernahme des schweren Berufs, das Volk Israel in dassind, Jos. 21, 11 u. s. w. und I. Chron. 7, 57 u. s. w.,verheißene Land einzuführengenannt; sie lagen in den verschiedenen Stämmen. AußerdemDurch ein außerordentliches Wunder, ähnlich dem 40gab's auch noch 6 Freistädte, d. h. solche Städte, wohinJahre vorher geschehenen, wurde das Volk trocknen FußesJemand, der einen unvorsätzlichen Todtschlag begangen hatte,durch den Jordan geführt, Jos. 3. u. 4., der um diese Zeitfliehen durfte, um sich vor der im Morgenlande üblichendie Zeit der Frühlings=Ernte durch das Schmilzen desBlutrache zu sichern. Drei davon lagen östl. und drei westl.Schnees auf den Gebirgen eine Breite von einer Viertel-vom Jordan. Die ersteren waren: Bezer, im Stammestunde einnimmt. Das Volk lagerte darauf in Gilgal,Ruben, Ramoth=Gilead in Gad, Golan in Halb-gegen Morgen von Jericho. Obwol nun das Manna vonManasse; die letztern waren: Hebron in Juda, Sichendiesem Tage an aufhörte, Jos. 5, 11. 12, auch die Wolken-in Ephraim, Kedes in Naphthali, Jos. 20, 7. 8. Ausund Feuersäule nicht mehr gesehen ward, hörte der Herr doch nichtunserer Karte sind sie roth gezeichnet.auf, seine Gegenwart auf mannichfache Weise zu offenbaren.Jos. 13 und Cap. 15—19 sind die Gränzen angegeben, zwischenEr leitete die Eroberung des Landes durch unmittelbarenwelchen die 12 Stämme wohnen sollten. Diesen GränzbestimmungenBefehl an Josua, Jos. 6, 2. 5, Cap. 8, 12, Cap. 10, 8können wir jedoch nicht in allen ihren Theilen folgen, theils, weil dabeiCap. 11, 6, und erschien deßhalb bei der Eröffnung desdie Lage von solchen Orten in Betracht kommt, die uns ganz unbekanntFeldzuges dem Josua in einer Gestalt, die seiner Eigenschaftsind, theils, weil mancher im Voraus zugetheilte Gebietstheil von demals Ober=Heerführer entsprach, Cap. 5, 13—15.betreffenden Stamme nicht für immer vollständig erobert wurde, sondernGleich der erste Sieg, die Einnahme Jerichos, warabwechselnd in der Gewalt der Cananiter blieb, Richt. 1, 21—36,ein leuchtendes Zeugniß, daß nicht menschliche Vernunft nochCap. 3, 3. (hierauf deuten die punktirten Gränzbezeichnungen hin.) Dennochsind wir im Stande, nach den bei Josua angegebenen GränzbestimmungenKraft, sondern der Herr allein ihn seinem Volke gegebenim Allgemeinen ein Bild von der Lage der verschiedenen Stamm-Jos. 6, 2—20. Bemerkenswerth ist der Cap. 6, 26 vongebiete anzugeben, und haben, dies zu veranschaulichen, die Karte IVJosua über den einstigen Wiederhersteller der Stadt Jerich-angefertigt. Darnach stellt sich denn mit Berücksichtigung der Völker-ausgesprochene Fluch, und die Erfüllung desselben an Hielschaften, welche vordem dort wohnten, Folgendes heraus:I. Kön. 16, 34. Auf die Eroberung Jerichos folgte die vonI. Im Ost=Jordanlande. Hier war schon unter Moses denAi, Jos. 8, 1—29, worauf das Volk bis Sichem vordrangStämmen Ruben, Gad und Halb= Manasse ihr Erbe zugetheilt worden,wo es, wie Moses V. Mos. 11, 26—30 befohlen hatte.IV. Mos. 32, welches Josua bestätigte, und zwar besaßvom Berge Ebal herab die Worte des Fluches vernahm1) Ruben das Gebiet nördlich vom Arnon, so daß er südlich dieüber alle diejenigen, die das durch Moses gegebene Gesetz Moabiter, westlich das todte Meer und den Jordan, nördlich den Stamm