16Meerbusens des rothen Meeres einschlagen; allein Gott be-waren, kehrten sie wieder zurück. Trotz der günstigen Be-fahl, an der Westseite dieses Meerbusens weiter hinab zurichte über die Fruchtbarkeit und Annehmlichkeit des Landes,ziehen. So gelangten sie durch das Thal Pihachirot!(eine große und schwere von 2 Männern getragene Wein-an die Meeresküste. Hier war es nun, wo Pharao sie ein-traube aus dem Thale Eskol bei Hebron ist ein Beweisholte und sie vor sich das rothe Meer, links und rechts hohdafür) ängstigt sich das Volk wegen der festen Städte undGebirge und hinter sich den sie verfolgenden Pharao hattender Riesen=Einwohner des Landes. Es empört sich; eineAn dieser Stelle erfolgte der Durchgang durchs rotheFolge davon ist der Tod derjenigen 10 Kundschafter, die dasMeer. An der Ostseite des Meerbusens, bei Ain MuseVolk verzagt gemacht hatten, und der Befehl Gottes, daß(d. h. Quellen Mosis) angekommen, 2 Meilen südöstlich vondas Volk Israel 40 Jahre in der Wüste bleiben und alleSuez, zog das Volk 3 Tage lang durch einen Theil derdiejenigen dort sterben sollten, die über 20 Jahre alt seien,Wüste Sur bis zu dem Brunnen Mara, dessen bitteresIV. Mos. 14, 29—31. Ein Versuch des störrigen Volkes, ohneWasser erst süß gemacht werden mußte, bevor es für dasden Willen Gottes, von Kades aus in das Land CanaanVolk trinkbar war, II. Mos. 15, 23—25.einzudringen, wurde vereitelt; die Amalekiter und CananiterVon Mara zog das Volk weiter nach Elm, einemauf dem Gebirge (= die Amoriter) schlugen und verfolgtenquellenreichen Thale (Thal Ghorondel), von wo es weiteres bis Horma IV. Mos. 14, 45. V. Mos. 1, 44. Vongegen Süden zog und am Schilfmeere (so heißt nämlich derhier aus — es war am Ende des zweiten Jahres ihres Aus-nördliche Theil des westlichen Armes des rothen Meeres) sichzugs — kehrten die Israeliten wieder um, und zogen überlagerte. Zwischen Elm und dem Sinai liegt die WüsteMoseroth durch das Thal el Ghor bis nach Ezeonge-Sin, II. Mos. 16, 1. Dort wurde — es war am 15. Tageber, IV. Mos. 33, 31 — 35, einer Stadt, die an der Spitzedes zweiten Monats nach dem Auszuge — wieder Halt gedes östlichen Meerbusens liegt. Nach 3 Jahren Umherirrens,macht. Hier war es, wo der Herr das Volk mit Mannatheils in der Wüste, theils um das Gebirge Seir, V. Mos.und Wachteln speisete, nachdem dasselbe wider Moses und2, 1, in welche Zeit wahrscheinlich der Aufruhr und der Un-Aaron gemurret und sich nach den Fleischtöpfen Aegyptenstergang der Rotte Korah fällt, kamen sie wieder nach Kades,gesehnt hatte, II. Mos. 16, 2 ff. Auf der Strecke von Sueso daß also am Anfangs= und Endpunkte der 3§ Jahre Um-bis hierhin hatte sich der Zug so ziemlich in gleichlaufenderherirrens Israel an einem und demselben Orte sich gelagertRichtung mit der Meeresküste gehalten. Nun aber nahm erhatte. Es war dies im 1. Monate des 40. Jahres des Aus-eine östliche Richtung an, lagerte bei Raphidim, wo Moseszugs, IV. Mos. 20, 1. Cap. 33, 36. Um diese Zeit starbdas erste Mal Wasser aus dem Felsen schlug, und in dessenhier Mirjam, Moses Schwester. Daselbst fehlte es auch demNähe die Israeliten die erste Schlacht, nämlich gegen dieVolke wieder an Wasser, worauf Moses und Aaron WasserAmalekiter, zu bestehen hatten, worin Israel siegte, II. Mos.aus dem Felsen brachten, den Felsen schlagend und nicht mit17, und kam dann, im 3. Monat nach dem Auszuge, an denihm redend, also nicht so, wie Gott ihnen geboten hatte,Berg Sinai, welcher ein Theil des Gebirges Horeb istweshalb sie denn auch nicht ins Land Canaan eingehen soll-Nach der Ansicht Anderer führt das ganze Gebirge denten (Haderwasser IV. Mos. 20, 1—13). Aaron starb baldNamen Sinai und der Horeb wäre nach ihnen eine einzelnedarauf auf dem Berge Hor, der zum Gebirge Seir gehört.Bergspitze. Der Aufenthalt Israels hierselbst dauerte 1 JahrWeil die Edomiter die Israeliten nicht durch ihr LandIV, Mos. 33, 3. vergl. IV. Mos. 9, 1; hier sahe es dieziehen lassen wollten, auch diese, weil ihnen verwandt, jeneHerrlichkeit Gottes, vernahm die göttlichen Worte: Ih-nicht bekriegen durften, und sie auf einem andern Wege dassollt mir ein priesterliches Königreich und heili-Land der Verheißung nicht zu betreten sich im Stande fühl-ges Volk sein und bekam als solches die göttlichen Gesetze.ten; so zogen sie, nachdem sie den cananitischen König vonNach dem Aufenthalte am Sinai brach das Volk auf,Arad, der sie angriff, besiegt hatten, wieder durch das oben-folgte der vor ihm herschwebenden Wolke und gelangte nachgenannte el Ghor (Sandthal) nach Süden, dem Meere zu3 Tagereisen in die Wüste Paran, wo die LagerplätzeAuf diesem Zuge war es, wo sie, als Strafe wegen einesLustgräber, IV. Mos. 11, 33. 34 und weiter nord-neuen Aufstandes, von Schlangen heimgesucht wurden, IVöstlich Hazeroth liegen. (Aaron und Mirjam, dieMos. 21, 4—9. Der Biß dieser Schlangen war tödtlichSchwester Moses, machen einen Aufstand wider MoseNur der konnte geheilt werden, der gläubig hinschaute auIV. Mos. 12). An letzterer Stelle befindet sich gegen-die von Moses zu einem Zeichen aufgerichtete eherne Schlangewärtig ein Brunnen, Hadhra genannt. Nun ging derJoh. 3, 14. 15 bezieht Christus dieses auf sich, wenn erZug immer weiter nach Norden und gelangte nach Kadessagt: Wie Moses in der Wüste eine Schlange erhöhet hat,oder Kades Barnea. Von hier aus sandte Moses 12 Kundalso muß des Menschen Sohn erhöhet werden, auf daß alleschafter nach Canaan, Josua und Caleb an der Spitze, dadie an ihn glauben, nicht verloren werden, sondern dasLand zu erforschen, IV. Mos. 13, 1—4, Cap. 32, 8. Nachewige Leben haben. Merket: Der giftige Schlangenbiß,40 Tagen, in welchen sie nördlich bis Hamath gekommen der da tödtet, ist die Sünde. Wer davon befreit sein will,
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Die biblische Geschichte in Verbindung mit der biblischen Geographie und Chronologie : ein Lehr- und Lesebuch für Bibelfreunde ; zugleich ein Leitfaden für Lehrer beim Unterrichte in der biblischen Geschichte
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