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Vorbestimmung.
verstecken, und man pflegt zu sagen, dass eine magere Frau,so schön sie sonst auch sein mag, mit jeder Stecknadel, diesie abnimmt, einen Theil ihrer Heize einhüsst.
Für die Kränklichen gibt es kein Mittel, oder vielmehrdie Doctoren müssen sich dreinlegen und die Behandlungkann so lange dauern, dass die Heilung zu spät kommt.
Was aber die Frauen betrifft, die mager geboren sind,aber einen guten Magen haben, so sehen wir nicht ein, wes-halb sie schwerer zu mästen wären, als Gänse. Wenn esdazu einiger Zeit mehr bedarf, so liegt es nur darin, dassdie Frauen einen verhältnissmässig kleinen Magen haben undkeiner so strengen und pünktlich durchgeführten Behandlungunterworfen werden können, wie jene in alles ergebenenThiere.
Diese Vergleichung ist die nachsichtigste, welche ichhabe finden können, ich bedurfte eines Vergleiches und dieDamen werden mir meine Unhöflichkeit im Hinblick auf dielöbliche Absicht verzeihen, in welcher dieses Capitel ge-schrieben ist.
Natürliche Vorbestimmung.
115. Die in ihren Werken so wechselvolle Natur hatModelle für die Magerkeit wie für die Fettleibigkeit.
Die Personen, welche zur Magerkeit bestimmt sind, sindin verlängertem Systeme aufgebaut; sie haben schmale Händeund Füsse, dünne Beine, wenig entwickelte Steissgegend,sichtbare Bippen, Adlernase, mandelförmig geschlitzte Augen,grossen Mund, spitzes Kinn und braune Augen.
Dies ist der allgemeine Typus; einige Körpertheile könnenbevorzugt sein, aber dies findet selten statt.
Man sieht zuweilen magere Leute, die sehr viel essen;alle, welche ich befragen konnte, gestanden mir, dass sie
schlecht verdauen, dass sie viel ........ *) ....... deshalb
bleiben sie in dem nämlichen Zustande.
*) Ein guter Hahn wird selten fett, sagt ein altes Sprichwort.