Träume.
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gen, und die im Schlafe Gesichter sehen, die sie zu erkennenglauben, wenn sie dieselben auch niemals in der wirklichenWelt angetroffen haben.
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Resultat. . ,
99. Der Mann, der über seine physische Existenz nach-denkt und sie nach den Grundsätzen, die wir entwickeln,einrichtet, bereitet mit Weisheit seine Ruhe, seinen Schlafund seine Träume vor.
Er vertheilt seine Arbeit in solcher Weise, dass er sieniemals übertreibt; er erleichtert sie, indem er Abwechslunghineinbringt und ergänzt seine Fähigkeit durch kurze Zwi-schenpausen der Erholung, welche den Zusammenhang nichtunterbrechen, der zuweilen eine Pflicht ist.
Wenn er während des Tages eine längere Ruhe nöthighat, so geniesst er sie stets sitzend und wehrt dem Schlum-mer, wenn er nicht unwiderstehlich auf ihn eindringt, na-mentlich aber gewöhnt er sich niemals daran, bei Tage zuschlafen.
Wenn die Nacht die Stunde des täglichen Schlafes her-beigeführt hat, so zieht er sich in ein luftiges Zimmer zu-rück und duldet keine Vorhänge um das Bett, die ihn hun-dertmal dieselbe Luft athmen lassen, schliesst auch nichtseine Fensterladen, damit ihn bei jedem Oeffnen der Au-genlieder ein Rest von Licht trösten könne.
Er streckt sich in einem Bette aus, das an dem Kopf-ende leicht erhöht ist, sein Ohrkissen soll mit Haaren ge-stopft, seine Schlafmütze von Leinwand sein, seine Brustkeucht nicht unter der Last von Decken, aber er trägt Sorge,seine Füsse recht warm zu halten*).
*) Die mit Gransfedern gestopften Unterbetten und Deckbetten,welche an vielen Orten auf dem Lande noch gebräuchlich sind,dürfen wohl als Ursache mancher physischen und moralischen Un-annehmlichkeiten angesehen werden. C. V.