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Vernichtung.
wenn der Herr uns vernichten will, so kann er ohne grosseAnstrengung' die Oberfläche der Erde ändern.
Nehmen wir einmal an, einer jener Irrsternc, deren Wegund Aufgabe Niemand kennt, und deren Erscheinung stetsseit ältester Zeit die Menschen mit herkömmlichem Schreckenerfüllte — nehmen wir an, ein Komet streife nahe genug ander Sonne vorbei, um hinlänglichen Wärmestoff aufzunehmenund käme uns dann nahe genug, um während 6' Monatonauf der Erde einen allgemeinen Wärmezustand von 30 GradenReaumur zu unterhalten (noch einmal mehr als der Kometvon 1811).
Am Ende dieser Todesepoche wird Alles, was auf derErde lebt oder vegetirt, untergegangen sein; die Erde wirdgeräuschlos weiter rollen, bis andere Verhältnisse andereKeime entwickeln und nichtsdestoweniger wird die Ursachedieser Verwüstung im weiten Welträume versteckt und unskaum auf einige Millionen Meilen nahe gekommen sein.
Ein solches Ereigniss, das ebenso gut als ein anderesmöglich ist, hat mir immer ein vortrefflicher Gegenstandzum Träumen geschienen und ich habe oft darüber nachge-dacht.
Es ist interessant, über diese zunehmende Wärme nach-zudenken, ihre Wirkungen, Entwickelung und Resultatevorauszusehen und sich zu fragen:
Quid während des ersten Tages, des zweiten und so fortbis zum letzten?
Quid über die Luft, die Erde, das Wasser, die Bildung,Mischung und Explosion der Gase?
Quid über die Menschen in Beziehung auf Alter, Ge-schlecht, Kraft oder Schwäche?
Quid über die Unterordnung unter die Gesetze, den Ge-horsam gegenüber der Obrigkeit, die Unautastbarkeit derPersonen und des Eigenthums?
Quid über die Mittel und Versuche, der Gefahr zu ent-gehen?