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Reck)enkunst nicht weit verstiegen haben, nichtunangenehm seyn werde, hiervon etwas z» lesen.
Doch ist rathsam, daß man, nach der Ab-teilung seines Stückes, allezeit eine gewisse An-zahl Pfl.mzen mehr bestelle, als man eigentlichnach geschehener Ausrechnung nöthig hat, dennman findet unterweilen solche darunter, welchekeine tüchtige Keime haben, oder ganz und garhölzern sind, und keine Kräfte zum Treiben mehrbesitzen, daß man wohl gar genöthiger wird solchehinweg zu werfen.
H. XIII.
Wie die Fechser sollen gepflanzetwerden?
cnn die Fechser eines Fingers dicke, und son-sten frisch und gilt find, so kan man nureinen einzigen in jedes Loch, welche, wo sich dieLinien durchschneiden, mit einem Pflanzer senk-recht gemachet werden, stecken, so daß der Keimeinen halben Zoll tief mit in die Erde kömt.
Auch muß die Erde an die Fechser mit demPflanzer sein angedruckt werden, damit sie destocher bckleiben können.
Sollen aber die Fechser sehr schwach und dünneseyn, so können auch zwey in ein Loch gesteckecwerden. Einige stecken auch ohne Unterschieddrey und vier in ein Loch, wovon ich aber nichtviel halte. Wenn sie sonsten gut sind, hat mansolches nicht nöthig, denn sie werden schon Ne-benfechser und Ranken hervor bringen.
B z S'N'gt