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Vollständige Anleitung, zu einer ganz vollkommenen, Bienenzucht : Worin Von der ganzen Bienenzucht, von ihren Krankheiten, und Heylungs-Mitteln ausführlich gehandelt, und angezeigt wird, wie das bishero eingeführt gewesene tödten der Bienen mit Schwefel zu verhüten, und die Bienen bey Leben erhalten werden ; Zum allgemeinen Nutzen für den Landmann aus viel jähriger Erfahrung
Entstehung
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*56Ackermann, oder sonstiger Liebhaber, welchernebst seiner gewöhnlicher Arbeit, etwa fünfzig,auch noch weniger Körb Bienen haltet, im Vor-sommer, als bey der gewöhnlicher schwarm Zeit,fast den ganzen Tag jemanden nothwendig, derauf das schwarmen Achtung giebt, mithin keineandere Arbeit, besonders solche, die in einer ge-wissen Entfernung von Wohnhauß geschehen musverrichten kan. Welches aber die Mühe nichtbelohnet, und die Bienenpflege kostbahr machet.Hingegen braucht der eigenthums Herr beider neuen Art nichts mehr als das er des Tagszwei oder dreimahl nach seinen Bienen siehet, umzu erfahren ob noch alles wohl stehe, ob keineRauber Spinnen, Ameisen oder sonstiges Unge-zieffer vorhanden, welches seinen Bienen schädlich.Nach der gewöhnlichen Denkungsart hat manbishero geglaubt, recht glücklich zu seyn, wan manin einem Sommer viele Schwärme bekommt, eserhellet aber, daß dieses Glück sehr zweideutig ist,und die Gefahr drohet, um alle seine Bienen zukommen, zu einer Zeit, wo man sich dieser Gefahram wenigsten versiehet. Der Mutterschwarmwird durch dieses öftere Ausziehen junger Schwär-me so geschwächt, daß ihm nicht Volk genug zuseiner eigenen Arbeit übrig bleibt, die jungen sindebenfalls öfters sehr schwach an Volk, ihre gehö-rige Winternahrung aufzusuchen, von diesengehen viele aus Mangel zu Grund, und die bestenunter ihnen tödtet man mit Schwefel. Dies isteine von den Ursachen, warum das viele Schwär-men