#46⁵⁰senſchaft hingegen wie man ſich gegen die Rauberverwahren kan, will ich in nachfolgenden mitthei-len. — (1) Muß man denen Bienen imFrühejahr Hönig geben, bis sie in Garten undFelderen Nahrung gnug finden können, welchesauch geschehen muß, wan nach dem schwarmennaß und Hönig manglendes Wetter solte einfal-len. — (2) Wan man weis, weme die Raub-Bienen gehören, so soll man ihn errinneren, daßer seinen Bienen die Hönigtaffelen durchstosse,oder Hönig gebe und damit das Rauben beneh-me, oder selbe abschaffe will er solches nicht gut-willig thuen, so lasse man ihn die Obrigkeit darzuzwingen. — weiß man nicht wem die Näubergehören, so bestreuet man selbe mit Mehl, undgehet herum wo Bienen stehen, so wird mangleich sehen wem sie gehören. — Zuweilen ge-schiehet es, daß eigene Bienen einander berauben,in diesem Fall bestreuet man sie nicht mit Mehl,sonderen feiner Holzasche, sonst verderbt der Korboder Stock. — Die Raubbienen werden er-kant, wan sie vor dem Korb oder Stock der be-raubt wird lang herum ziehen, ehe sie ins Flug-loch hineingehen, oder wan die Bienen aus demberaubten Korb im Flugloch ihnen auf die Hautfallen, sich mit ihnen herum beissen. — Wandie Rauber an das Flugloch ihres Korbs kommenso gehen sie bald hinein, dieser Korb muß aufge-hoben und besichtiget werden, ob aus Mangel desHönigs, oder aus Mutwill das Rauben geschie-het. — Erstens fals gibt man ihnen Hönig, und
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Vollständige Anleitung, zu einer ganz vollkommenen, Bienenzucht : Worin Von der ganzen Bienenzucht, von ihren Krankheiten, und Heylungs-Mitteln ausführlich gehandelt, und angezeigt wird, wie das bishero eingeführt gewesene tödten der Bienen mit Schwefel zu verhüten, und die Bienen bey Leben erhalten werden ; Zum allgemeinen Nutzen für den Landmann aus viel jähriger Erfahrung
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