⸸22⸸in den Hönig fallen, daran wiederum herauskommen können: sind aber die Bienen zu schwach,so liegen sie entweder in lezten Zägen, oder siesind ohne König, wovon ein mehreres vorkom-men wird. Findet sich daß beim aufheben derKörbe, viele Todten auf dem Bred liegen und dieannoch darin befindliche denen Todten ähnlichso nimt man ein Loth Baͤrwurzel, Anethum Ur-sinam, ein viertel Loth Angelika, ein viertel LothAlantwurzel, ein viertel Loth Pommeranzenscha-len, alles recht fein gepulvert, darzu thut manein Schoppen Hönig, ein halben Schoppen rechtguten Wein; last es an gelinder Wärme einenTag stehen, so ist es fertig. Dieses ist vor achtbis zehn Körb gnug, bespritzet die Bienen damitund legt unten in den Korb einen gewarmtenZiegelstein, so wird sich bald zeigen ob die Bie-nen völlig tod sind, oder ob selbe nur von Hun-ger und Kälte erstarret: Letztenfals, werden siesich in kurzer Zeit wieder erhohlen, alsdan setzetman ihnen von obigen noch etwas in den Korb,damit alle davon bekommen und gestärkt werden,hernach füttert man ordentlich wie vorgemelt.Trift es sich zuweilen, daß ein Korb imHerbst durch vorbeschriebene üble Witterung oderandere Unglücksfälle nicht im Stand ist, sichüber Winter durchzubringen, man doch diesenbeibehalten wolte, so muß ihm so viel flüßig gut-ohnvermengtes Hönig untergesezt werden, als erüber Winter braucht, in anderthalben Tag, ha-ben die Bienen solchen schon in ihre Zellen ge-bragt.Man
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Vollständige Anleitung, zu einer ganz vollkommenen, Bienenzucht : Worin Von der ganzen Bienenzucht, von ihren Krankheiten, und Heylungs-Mitteln ausführlich gehandelt, und angezeigt wird, wie das bishero eingeführt gewesene tödten der Bienen mit Schwefel zu verhüten, und die Bienen bey Leben erhalten werden ; Zum allgemeinen Nutzen für den Landmann aus viel jähriger Erfahrung
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