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Vollständige Anleitung, zu einer ganz vollkommenen, Bienenzucht : Worin Von der ganzen Bienenzucht, von ihren Krankheiten, und Heylungs-Mitteln ausführlich gehandelt, und angezeigt wird, wie das bishero eingeführt gewesene tödten der Bienen mit Schwefel zu verhüten, und die Bienen bey Leben erhalten werden ; Zum allgemeinen Nutzen für den Landmann aus viel jähriger Erfahrung
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+nen von Morgens früh bis zwölf oder längstensbis ein Uhr, aber länger nicht, die Sonne ha-ben. Einige wollen zwar die Sonne, von achtund neun Uhr bis in die Nacht haben, weilen sieder Meinung, daß ihnen der Dau und Nebeldes Morgens früh schädlich wären. Allein wanihnen angenehme Daue fallen, so warten sie ebennicht, bis ihnen die Sonne ins Beth scheinet,sie seynd alsdan früh genug an der Arbeit.Dabei ist zu bedenken, daß die Bienen indiesem Stand (wo sie um acht oder neun Uhrerst die Sonne bekommen) so wohl der gröstenHitze, als auch den strengen Westwinden zu ohn-vermeidlichem Schaden blos gestellet sind; wei-len es des Morgens öfter sehr kühl, so ist ihnendie frühe Morgens-Sonne gar erquicklich, wo-durch sie bei Zeiten zur Arbeit aufgemuntert wer-den. Hat man sich nun einen solchen Stand,wan es möglich seyn kan, in einem Garten er-wählet, so stelle man sie ja nicht an einen sumpfig-ten dunkelen-von Bäum und Häuseren verbau-ten-unruhigen Ort, oder dicht an ein Hauß woviel Klopfen und Unruhe ist, weilen sie die aller-geringste Erschütterung beunruhiget, in ihrer Ar-beit stöhret und auseinander sprenget, daß sie imWinter entweder mehr zehren oder verfrieren,oder daß ihnen ein solcher Ort so zuwider wird,daß sie ihn endlich ganz verlassen, und davonziehen; Dahero es komt, daß die junge Schwär-me oft zwei, drei und mehrmal eingefast werdenmüssen, und endlich doch durchgehen, noch we-niger