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3 (1878) Quellen zur Geschichte der Grafen von Fürstenberg vom Jahre 1400 - 1479
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1449.

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cetero nullus rector dare tenetur stüram de bonis suis inobilibus et inmobilibus ex-cepta dotacione dicta Widum; nee de cetero dominium de Fiirstenberg hereditäredebent (sie) res et bona rectorum ecclesie in Loffingen migrantium viam vniuersecarnis; et constituit parat am (sie) ac promisit pro se et suis successoribus tirmiterteneri et perpetuis obseruari temporibus et constituit antefata anno domini 1424 3 ).

Gleichzeitiger Eintrag eines Einsatzblattes zwischen fol. 11 und 12 im Anniversarienbuche der Pfarr-kirche Löffingen unter Marie Magdalene, 11. calend. Augusti. Pfarrarehiv Löffingen.

1) Der Druck bei Fickler, Anniversarienbuch des Klosters Maria-Hof bei Neidingen, II, 6, gibt irrig:1448. Andreas Kötz (Genealogische Aufzeichnungen von c. 1500, f. f. A.) nennt Grafen Egen von Furstenbergals Sohn des Grafen Heinrich und der Gräfin Sophie geb. von Zolr und meint, dass er seine Mutter nichtmehr als 9 Jahre überlebt habe, wonach sich für diese 1440 als Todesjahr ergeben würde. Vergl. aber obenAnni. 1 zu Nr. 191 von 1427, Okt. 18.

2) Ob diese oder die Neidinger Tagesangabe die richtige ist, läßt sich kaum entscheiden.

3) Ein noch zu Lebzeiten des Grafen Egen auf fol. 21 b desselben Anniversarienbuches geschriebenerEintrag berichtet über diese Stiftung dasselbe mit dem Zusätze: super cpio habetur cyrographum sub sigillocomitis domini Egonis de Furstenberg, quod ipse habet in sua obseruancia. In dem diesem Anniversarien-buche beigebundenen älteren Nekrologium der Löffinger Pfarrkirche, dessen Anlage aus dem 12., 13. Jahrhundertrührt, findet sieh auf fol. 27 und 31 die Schenkung des Grafen Egen ebenfalls eingetragen. Der letztere Ein-trag ist zum Theil zerstört.

Auf denselben Grafen Egen bezieht sich wohl auch der Eintrag im Anniversarienbuche von Pfohrenaus dem 15. Jahrhundert (Donaueschingen), fol. 10 unter Okt. 3.: Item anniuersarium generosi comitis") Eg-gonis") de Fürstenberg celebrari debet feria 3. (?) proxima post dedicacionem huius ecclesie in Pforren percappellanum beate virginis met (sie) cpiintus (sie); ipse enim viuens constituit duas libras halensium annua-tim dari brebendariis vs der stur zu Pforren etc.

Über eine Stiftung an die Kirche zu Hondingen berichtet ein Eintrag im Hondinger Anniversar von1435 flgd. unter: 8. kal. Jun. ohne Jahr (Pfarrarchiv Hondingen): Der wohlgebome Graf Ego, Graf zu Fursten-berg und Landgraf in Bare, ordnet zu seinem und seiner Vordem Seelenheile einem jeden Kaplan Unser liebenFrauen Altars zu Haindingen jährlich 3 Malter Vesen ab seinem Theil des Zehntens zu Haindingen aus derZehentscheuer auf Martini. Dafür soll der Kaplan seine Jahrzeil begehen mit drei Priestern auf Zinstag nachUrbani. Mehr hat er demselben 18 ß h. jährlich aus Burckly Scharben Gut zu Haindingen (geordnet).

a) Von anderer alter Hand übergeschrieben: domini senioris.

1449, Aug. 27.

390. Graf Heinrich zu Fürstenberg legt die Vormundschaft über seine Vettern, die GrafenKonrad und Egen zu Fürstenberg, nieder und überträgt die Vormundschaft über den

letzteren dem ersteren.

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