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3 (1878) Quellen zur Geschichte der Grafen von Fürstenberg vom Jahre 1400 - 1479
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1) Hier zuerst als verstorben, 1418, Aug. 16, Nr. 128, zuletzt als lebend genannt. Das AmtenhauserJahrzeitbuch im f. f. A. a. d. 17. Jahrhundert copirt auf p. 28 nach einem verlorenen älteren, fol. 11, unterApril 4: Jahrzeit des wohlgebomen Conradi graff von Fürstenberg, gibt 5 malter alles an körn — was viel-leicht auf den obigen Grafen Konrad bezogen werden darf.

Die Portsetzung des Königshofen, aus einer Strassburger Handschrift gedruckt bei Mone, Quellen-sammlung, I, 275, berichtet: Wie Eamstein in Swoben gebrochen wart, von des grofen wegen von Fürsten-berg. Do man zalte 1420 jor, do hette grofe Künrot von Fürstenberg, der ein burger was zu Stroßburg,einen krieg mit den herren von Falckenstein, die do worent gesessen zu Harnstein, und die von Valcksteinkoment eins moles und ir helfer und griffent grofe Cünrot von Fürstenberg an und noment im ein michil ropund tribent den uff Eamstein. Do ilet der von Fürstenberg noch, wol mit fünf hundert geburen und mit20 pferden, und belag die veste und schiekete gon Stroßburg, das sü ime zu helfe kement, wan er ir burgerwas, und do zugent die von Stroßburg us an zistag vor sant Michils tage (Sept. 24.) mit 30 schützen undmit büssen und mit werglüten, murer und zimberlüte. Und an dem nehsten fritag donoch (Sept. 27.) gobentsü die festen uff, do nam die stat von Stroßburg die festen in und überkam die stat mit grofe Cünrot vonFürstenberg und er mit der stat von Stroßburg, und alles das in der vesten was, das nam alles grofeCünrot und gap den gesellen von Stroßburg, die vor der vesten worent, hundert güldin in die büte, undnam er, was do was, und das gunde im die stat von Stroßburg von grosser bette wegen und do wart diestat von Stroßburg zu rote, das sü die veste brochent in den grünt abe, das doch ein gut veste hus was.Wann hettent sü gewellet, die uff der vesten worent, es wer in nit also balde an gewunnen. Und ansant Martins tag (Nov. 11.) komont die her heim, die die feste abe brochent in dem vorgenant jore; wanneouch nieman, er wer fromde oder heimesch, do uff oder abe nit unberoubet mohte für komen, im wart dassin genuinen. Item disv feste lag jensit des Swartzwaldes in Swoben." Ein hievon, wie es scheint, entlehn-ter, nahezu wörtlich übereinstimmender, doch gekürzter Bericht der Strassburgischen Archivchronik, Code hi-storique et diplomaticpae de la ville de Strassbourg, I, 2,149, setzt diese Ereignisse in das Jahr 1425. Ebensodie Fürstenbergische Chronik des 17. Jahrhunderts. Beide Jahresangaben können jedoch, wenn anders nichtin dem Namen Konrad der Fehler liegt, nicht richtig sein, da Graf Konrad von Fürstenberg-Wolfach, der hierallein in Betracht kommen kann, 1419, Mai 2. bereits als selig bezeichnet wird.

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1419, Mai 14.

133. Die Grafen Hairiricli und Egen. Gebrüder zu Fürstemberg, eignen auf Bitte des

frommen und weisen Hansen des Bocks, Bürgers zu Rotwil, und mit Rücksiebt aufseine und seiner Vordem getreuen Dienste demselben den Sengenzehnten zu Tocbingendem Dorfe, den er bisher von ihnen zu Lehen getragen.

Geben an dem svnnentag, als man singet Cantate 1419.

Dez. 13.)

Die Siegel der beiden Aussteller (Hainrichs wie oben an Nr. 409; Egens wie oben an Nr. 102 v. 1414,

Perg. Or. Donaueschingen.

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