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6 (1889) Quellen zur Geschichte der Fürstenbergischen Lande in Schwaben vom Jahre 1360 - 1469
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1463.

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der Ostrach zu Wanngen, dem Dorf an der Ostrach, für freieigen um 85 fl. Rh.Zum Gewähren setzt er seinen Bruder Wilhelm. Da er „den kouffbrieff, vmb disgilt wisende, nit libergeben mag andrer gut halb, die ouch darinn begriffenn sind",so erklärt er, dass dieser Brief und ebenso etwa andere sich noch vorfindende demKäufer und seinen Erben „des koufs" halb dienen sollen.

Geben vff der hl. Dryer König aubent, zu Latin genempt Epiphania Do-mini, 1463.

Die Siegel des Ausstellers und Gewähren.Perg. Or. Donaueschingen.

1) 1404 ze ingändem Brachot [Juni 1.] übergiebt Bürk Gloggner, zu Habstal im Kloster wohnend,demselben als Seelgeräte sein Gut zu Wangen dem Dorf und all sein liegendes und fahrendes Gut, das erhat oder noch gewinnt. Perg. Or. mit den schlecht erhaltenen Siegeln Hansen Gremiichs, Virichs sei. Sohns,derzeit Bürgermeisters, Hansen Gremiichs, Hermans sei. Sohnes, Ammanns, und Hainrichen Selhofers, Bürgerszu Phullendorf. Sigmaringen, f. Domänenarchiv.

2) 1447 st. Nicolaus aubent [Dez. 5.] verkaufen Ludwig Hopp und Anna von Eammungen, seineeheliche Hausfrau, Bürger zu Pfullendorf, dem Kloster Vntzkofen ob Sigmaringen ihren Hof zu Wangen ander Ostrach um 450 'u, h Landeswährung. Perg. Or. mit den eingenähten Siegeln der beiden Aussteller,Stoffels von Neüprunnen, Bürgermeisters zu Pfullendorf, Heinrichs Herysen und Conrats Hemmung, Bürgerdaselbst, a. a. 0.

1463, Juni 20.

973 Jacob Sutor, Vogt zu Salmenschwil, verkauft einen Hof zu Schweblißhusen

als Lehen der Herrschaft von Osterich der Frauen als dem Mann, der Tochter alsdem Knaben, ferner ein Haus mit Garten und Burgstall und Wiese daselbst fürrechteigen, ausser dass gen Biengen IL 1. Fr. ein Vierling Wachs jährlich zu Zins davongeht, wie das alles von Hansen Dünckin an ihn gekommen ist, um 120 fl. an JunkerHanns Gremiich von Zustorf.

Geben am nechsten mentag vor st. Johanns tag ze Sünwenden 1463.

Die Siegel des Ausstellers und Meister Peter Späten, Stadtschreibers zu Pfullendorf, seines Schwagers,eingenäht.

Perg. Or. Sigmaringen, f. Domänenarchiv.

1) [13J80 dominica post Fidis [Okt. 7.] leiht Abt Heinrich von Reichenau Elßbethen, Itals des Hopensei. von Pfulendorf Hausfrau, und ihren Kindern Ludwig und Hans und Virich dem Strebel an dieserKinder statt ein Viertel des Hofes zu Schweblißhusen a ). Eeichenauer Lehenbuch 638 f 2, S. 711.

a) Dieses Viertel leiht Abt Wernher von Reichenau Virich Strebel von Vberlingen als Träger der vorgen.Witwe, und ihrem Sohne Ludwig Hopp. a. a. 0. 638 *, S. 534. — Des Strebeis Hof zu Sweblishusen leiht [1428—31]der Reichenauer Abt Friedrich Albrechten Strebel von Vberlingen und [14]34 Stoffeln von Nüwbrunnen a. a. 0.638", S. 264. — Denselben empfängt [1455] vom Reichenauer Abt Johans Hanns Leb, gen. Dünk, von Pfullendorf.a. a. 0. 638 c , S. 236. — Derselbe Abt nimmt diesen Hof später von Hanns Leb auf und leiht ihn Hansen Grem-

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