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4 (1879) Quellen zur Geschichte der Grafen von Fürstenberg 1480-1509
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1485.

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tond kund offenbar mit disem brief für vns vnd all vnser nachkommen, II ynnwonervnd besitzer der vorgenempten statt: als vns der wolgeporen herre, herr Heinrichgraue zu Fürstenberg, landtgraff in Bare vnd herr zu Husen fl im Kintzigental etc.,vnser gar gnediger vnd getrüwer herr, vns als siner gnaden armenlüte vß miltergüty, gnad vnd getrüwer lieb, so er vns allweg gar gnedigclich bewysen, die besondergnad vnd trüw geton, das er vns testanientiert, vermacht vnd zu rechtem eigen zueinein valete, letz vnd abscheidt nach disem zit geben vnd zugeordnet bat stellgelt,mesßgelt, banckzinß, die fronwage vnd die halben hofstatzinß '), doch vnabgebrochender gerechtigkeit, herlicheit vnd gewaltsamy grunds vnd bodems, so sin gnad vnd sinergnaden erben zu Wolfach habend der bedachten hoffstatzins halb, sust in allweg, wyß,form vnd mauß, wie das sin gnad, die der almechtig gott in gnaden by vns in gutervermögende, langwyrig vnd erlichem regiment vorhüten wolle, vntzhar vnd ouch sinalt vordem, vnsere gar gnedigen herren von Fürstenberg alhie zu Wolfach inngehaben,genutzet, genossen vnd harbracht haben, alles nach hinhält siner gnaden löblichenbrieff, so sin gnad vns darüber gar gnedigclich vnd willkürlich geben hat, hinhält (sie).Vmb sollich gnad, hohe vnd bewyßte trüw vnd lieben des vorgedachten vnsers gne-digen herren so sollend vnd wollend wir, globend vnd versprechend, das by vnsernwaren trüwen vnd dem höchsten glouben, als arnihit irem getrüwen natürlichen herrenfür vns vnd für vnser nachkommen zu ewigen ziten nach vnserm vermögende nymniermer keinen doppel 2 ) vnd spilplatz zu duldend, zu haltend noch haben zu laussend,wie dann solliche siner gnaden meynung in dem vernielten brieff geweßt ist, vnddartzu nu fürohin alle jär järlich vff zinstag nach dem sontag Judica in der Vastendes bedachten vnsers gar gnedigen vnd getrüwen herren jartzit zu begand zu vnserpfarrkirchen zu Wolfach in sollicher maussen, das wir sollend vnd wollend zu ewigentagen bestellen ein löblich verdeckt bar vff siner gnaden grab, wie das sollichen herrenlöblich, erlich vnd gewonlich ist, die selben bar am mentag nach dem sontag Judicazu obende schon vnd löblich vffmachen vnd dartzü järlichs zwölf halppfündig kertzenvon nüwem machen, dem almechtigen gott, siner hochgelopten würdigen muter Marievnd allem himmelschen here zu lob vnd eren, ouch der sele vnsers gnedigen heren,siner vordem vnd nachkomen zu trost, hilf vnd heil brennen vnd vffstecken laussenvnd nach dem selben mit der würdigen priesterschafft zu Wolfach desselben obendesein löbliche selvesper mit guter andacht singen vnd daruff mit dryvaltiger belütungdas grab vnsers gar gnedigen herren mit dryen responsorien vnd also mengem psalmenMiserere mit collecten dartzü dienende visitiern vnd vbergon laussen, deßglichen morn-des zinstag, als obstet, mit zwölf priestern vnd nit mynder die vigily löblichen mitguter andacht demütigclich vnd gar bescheidenlich, daruff drü gesungne löbliche göt-

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