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4 (1879) Quellen zur Geschichte der Grafen von Fürstenberg 1480-1509
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1484.

gautzen crefften steet vncl vnuerbrochenlich bliben mit sambt die büchsen, so wir vn-sern burgern vncl lieben getrewen zue Wolfach, Husen vncl Haßlach geben haben,sollendt auch bei iren schlössen verbliben, vngeuahrlich. Doch allso wellend wir vnclist auch vnser will, meinung vnd ordenung: obe vns die bedachten vnsere vetter,graff Heinrich vnd graff Wolf, gebrüeder zue Fürstemberg, beide vberlebend, so sollder bemelt vnnser lieber vetter, graff Wolf, seinem brueder, graff Heinrichen, irs vatters,graf Conradts, vnnsers lieben vetters seeligen loblicher gedächtnus landtschafft in derBahr vnd vff dem Waldt mit aller gerechtigkheit, gewaltsami vnd eigenschafft, wieir vatter seelig die inngehaben, herbracht vncl genossen hat, mit sambt der vahren-den haab, nichtzit vsgesündertz, vngeuahrlich, lediglich zue seinen handen vnd rechtereigenschafft nach lassen vnd er sich vnser landtschafft vnd anders des vnsern, wieobbegriffen steet, vnderziehen, das im auch mit rechter eigenschafft zue fallen volgen,gelangen vnd werden soll ohngeferdt. Doch so sollendt sie beide irs vatters seeligenvnd vnsere rechte, redliche, ordenliche vnd järliche besetzten gülten im Kintzigerthallvnd im Schwaben gegen ainander verglichen, das eim allso vil alls dem andern andenselben stetten besetzten gülten zue vall werd vnd gelang ohn all geuerd, mit soll-chem entschaidt, daß vnnser vetter, graff Wolf voruß die gülten vnd geuälle im Kin-tzigerthall zue seinen handen ziehen vnd seinem brueder, vnserm vetter, graue Hein-richen von vnsern verlaßnen besetzten gülten in der Bahr etwaß nachlassen soll, obesich anders erfunde, daß sich die bedachten besetzten gülten beider herrschafften gegenainander nit verglichen mechtend, damit dieselben gülten inen beiden glich getheiltvncl zue Valien werdend, doch andere zue vallende geleß vnd geuelle, es seyen zolle,zehenden, vnrecht a ) (sie) dienste, frefeln vnd dergleichen vnbesetzt gült vnd zuefahl sollendherin vnbegriffen, sonder jedwederm in seiner landtschafft zue vorbehalten sin ohn allgeuerde'). Die bedachten vnsere lieben vetter von Fürstemberg sollend auch die ober-herrlichhait vnd die hochen gericht in der Bahre ingemainschafft niessen, wie wir vndvnsere vetter seelige die vntzher ingehaben vnd genossen hand, oder obe sie die vonein ander theylen wellend, megend sie auch thuen. Doch so wellend wir, das vnnserlieber vetter, graff Wolf von Fürstemberg, oder sine eheliche lybs erben, die mannsind oder mann werdend, so dann zue jeden zeiten die landtschafft Kintzgerthall in-haben werdend, die lehen vnd pfruenden so dickh, daß zu vählen khornpt vnd ledigwerdend, lyhen sollend vncl mögend, wie dann daß von alter her ahn vns khomenist, vngehindert von dem andern. Gieng aber der bedacht graff Wolf, vnser liebervetter, ohn eheliche sune mit toclt ab, das im got in gnaden verhalten welle, so sollsollich vnser verlassen landt, leüth vncl gueth im zue geordnet, vnserm lieben vetter,graue Heinrichen, seinem bruder, vnnd nach sinem abgang sinen eehlichen sünen zue