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4 (1879) Quellen zur Geschichte der Grafen von Fürstenberg 1480-1509
Entstehung
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9
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1481.

(c. 1481)').

11. Freundschaftliches Schreiben des Grafen Heinrich von Fürstenberg - Wolf ach an Konrad

von Cham, Stadtschreiber zu Zürich.

Vnser fruntliche dienst in aller guten naigend wissend zuuor. Lieber Conradt, wir hond vwer)schriben, vns gesandt in kurtz, gesehen vnd ein sonder frod darvon empfangen betrachtung etlicher altver-loffner geschichten, bedencken oueh daby, vnser noch nit vergessen sy, vnd lassen vch wissen, das wir von dengnaden gots libs halb gantz wol gesunt, doch vbel mögend sind, dan so wir glich vast wollen frolich wesen,lit vns doch die zit im rucken vnd den bainen, des geben wir den jaren schuld, aber on zwyfel nit mit niin-derung, als vwer brief melt, wolten wir, das es vch ouch nach vwer willen in allen Sachen zu froden ergieng,das wir altzit zu hören ingeuallen empfiengen, vnd wolten gar gern, das ir ouch eins mals by vns erschinen,damit, ob wir doch in ein alte rechung kernen, darvß etwas lusts zu empfahen, wer das aber im Kintzigentalentlegen vnd wol ein mainung het, so uerr ir es vwer gescheft halb stat, wann wir in die Bare vff die künf-tig hirtzbrunft kernen, vff die zit wir vch ouch jagen, in dem vnd anderm waid wercke gern fronen vnd berietdann got erschießlich (sie) sin wolten als eim, zu dem wir vns vil guts verhofen, ouch im insonder hinwiderze bewisen onverdrosenlich genaugt.

Dem fumemen, ersamen vnd wysen Conradten von Cham, statschriber zu Zurch.

Pap. Concept. Donaueschingen. B.

a) Ueber durchstricheneni: äin. Diese und ähnliche C'orrecturea sind durchgehend.

1) Konrad von Cham erseheint als Stadtschreiber von Zürich i. d. J. 1481 u. 1482; Amtliche Samm-lung der älteren Eidgenössischen Abschiede, Bd. III, Abthlg. 1, S. 105, 132.

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(1481) März 15.

12. Graf Heinrich zu Furstenberg beurkundet die durch seine Vermittlung gesche-

hene Heirathsabrede zwischen dem wohlgeborenen Gangolf Herrn zu Hohengeroltzegkund Schenckenzel, seinem lieben Vetter, und der Tochter seines Oheims Hug Grafenvon Montfort, Frau Küngot, Gräfin von Montfort und Rottenuelß.. . . donrstag vor Eeminiscere x ) 2 ).

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Das Original besiegelte der Aussteller.Pap. Cop. des 15. Jahrhdts. Donaueschingen.

B.

1) Das nicht angegebene Jahr ist aus der Urk. in Anm. 2 von 1481, Juni 20. zu ersehen.

2) 1481, Juni 20 (uff mitwoch näst vor st. Johanns Baptisten tag zu Sünnenwenden) gibt GangolfHerr zu Hohengeroltzeckg und Schenckenzell dem wohlgeborenen Conrad Grafen zu Furstenberg, Landgrafenin Bare, seinem lieben Vetter, einen Schadlosbrief dafür, dass derselbe sein Bürge geworden, als er die wohl-geborenefroili" Küngünd, geb. Gräfin von Monfort, sein liebes Ehegemahl,bewiset" hat wegen 2000 fl. Heim-steuer, 2000 fl. Widerlegung und 1000 fl. Morgengabe auf Eichshofen, Hochvelden, Schloss, Stadt und Dörfer,

IV. 2