Druckschrift 
2 (1890)
Entstehung
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20
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20 Historische Wanderung durch die alte Stadt Düsseldorf.

per 80 Albus Köllnisch, in Carolinen zu sieben Rthlr.40 stüber oder deren Werth zahlbar, erb ewiglich der-gestalt verkauft haben, dass jetztgedachte Behaussungmit allem ihrem Recht und Gerechtigkeit, an und Zubehör,so wie belobter Freiherr von Spies selbige dermalen pfacht-weise bewohnt, nichts hiervon ab noch ausgeschlossenbenebst den oberwähnten Meublen hochwohlgemeltemHerrn ankäuferen hiemitten zu vollem Eigentumsrechtwirklich übergeben und übertragen sein soll u. s. w.Düsseldorf, 15. September 1781.

(gezeichnet)

Eleonore von Schlebusch.

Winand von Schlebusch."

General von Hammerstein hat nicht lange hiergewohnt, er starb bereits am 24. April 1785, währendihm seine Gemahlin Sophia Henriette JohannaConstantia Gräfin von Manteufel 4 Tage zuvorin die Ewigkeit voraufgegangen war. Irren wir nicht,so befindet sich ihr Trauerschild noch in der hiesigenreformirten Kirche. — An wen nunmehr der Düsselsteingekommen, wissen wir nicht, 1815 waren die ErbenHab es im Besitz, die das von Geheimrath von Franzbewohnte Eckhaus und die beiden Häuser in der Mittel-strasse zum Verkauf anbieten. 1817 betrieb MichaelKürten hier seine Weinwirthscbaft. Seine Familie hates bis in die Neuzeit besessen, während heute die WittweHubert Krischer Eigenthümerin ist.

Der Rittersitz Isselstein grenzte dicht an denDüsselstein und occupirte, wie gesagt, das Terrain derHäuser 5, 7 und 9 der Mittelstrasse. Zu Anfang diesesJahrhunderts war er im Besitz der Freiherrlichen Familievon Bongard. Am 18. März 1803 verkaufte die WittweFreifrau von Bongard geborene Gräfin vonLeer od den „auf hiesiger Wallstrasse gelegenen bis-heran steuerfreien Rittersitz Isselstein" an Fried-rich Ferdinand Riese & Comp, für 6500 Rthlr. Hof-baumeister Joseph Custodis baute 1839 die HäuserNo. 5 und 7. Bis dahin stand da eine hohe, dem Einsturznahe Mauer. Bis in die neuere Zeit besass Wilhelmvan Ginkel das Haus.

Da wo jetzt der Gasthof „zum Kölnischen Hof" sichbefindet (Flingerstrasse No. 23) stand vor 100 Jahrendie Klosterkirche der Kapuziner, zu der Herzog WolfgangWilhelm am 29. Juni 1621 im Heisein des BergischenAdels den ersten Stein legte, während Weihbischof OttoGereon von Cöln am 25. Februar 1624 das der h. Maria