EINFUHRUNG
Als im Jahre 1980 der erste Band dieser „Essener Bibliographie" für die Jahre von 1572bis 1960 veröffentlicht wurde, plante die Direktion der Essener Stadtbibliothek einausführliches Sachregister mit einem Namensverzeichnis sämtlicher Autoren, um den In-halt des umfangreichen Bandes besser und leichter zu erschließen. Die Verwaltung derStadt Essen legte aber Wert darauf, die Bibliographie bis zum Jahre 1970 weiterzuführen.
Weil die Direktion der Stadtbibliothek schon seit dem Jahre 1969 eine Auswahlbiblio-graphie in Jahresheften herausgab, nahm ich die Anregung zu einem Fortsetzungsbandunter der Voraussetzung an, diesen Band mit dem Jahre 1968 abzuschließen, dem Jahremeines Ausscheidens aus den Diensten der Stadt Essen.
Aus Termingründen mußte auf die Auswertung der zahlreichen Veröffentlichungen undHinweise in der Essener Presse verzichtet werden.
Wie für die Berichtszeit von 1572 bis 1960 konnte auch für die Jahre 1960 bis 1968 daswesentliche Schrifttum ermittelt werden. Es wurde in gleicher Weise bibliographisch undbibliothekarisch bearbeitet.
Nachträge für die Sachgebiete des ersten Bandes fanden im zweiten Band ihren Standort.
Durch ein Schlag- und Stichwortverzeichnis, das für beide Bände wirksam ist, bot sich ei-ne Synthese an, über den zweiten Band die Titelsammlung des ersten Bandes nutzbar zumachen.
Wie diese Synthese wirksam wird, geben die Benutzungshinweise an.
Bei den jahrelangen Vorarbeiten für den ersten Band waren die stummen Quellen ver-gangener Jahrhunderte erfreulich beredt und auskunftsfreudig.
In neuerer Zeit waren stadtgeschichtliche Wünschelrutengänge nur zum Teil erfolgreich.Sie ergaben überwiegend erfreuliche Funde, die eine Auswertung finden konnten.
Wo kein abgabebereiter Boden vorhanden ist, kann auch ein Trüffelschwein nichts finden.Stumme Gleichgültigkeit oder passive Ablehnung lähmten nicht die Bemühungen, einemöglichst vollständige Sammlung des Essener Schrifttums zu erreichen.
An erster Stelle habe ich dem Rat und der Verwaltung meiner Vaterstadt dafür zu danken,daß sie für diese fast dreißig Jahre währende Arbeit die erforderlichen finanziellen Mittelzur Verfügung gestellt haben.
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