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länder solche zu 5 °/o einbringen? Das Herzog-thum Berg war stets ein immer gefülltes Waaren-Magazin für Amsterdam, Bremen und Hamburg,und kein Schiff lief aus diesen Häfen, das nichtzum Theil aus diesem befrachtet worden.
Darum kann es nicht genug wiederhohlt wer-den: vor Allem ein Seerecht zu be-gründen und dadurch die freye Exportationder Producte des deutschen Kunstfleißes zusichern. — Die Hansestädte Hamburg:, Bremenund Lübeck sollten heilige unverletzliche Frey-häfen seyn, damit nie die furchtbare Gewalteines Einzigen die gesammte Kontinental-Industrie in Fesseln legen und austilgen möge. -Was übrigens den mehr oder weniger gehin-derten Absatz in den verschiedenen euro-päischen Staaten betrifft, so darf Deutschlandnur mit den Verfügungen der fremden Macht-haber gleichen Schritt halten. Aber nicht mitgetheilter Kraft, nicht abgetrennt durch In-ländische Mauthen, sondern in einem allge-meinen Verbände mit der Gesammtkraft dernationellen Einheit und unter der Wehre einesallgemeinen Reichszolles.
Dadurch wird das Gleichgewicht sich von selbstherstellen. Deutschland ist so wenig wie irgendein Staat in Europa vom Kunstfleiße einesAndern abhängig. Bios im kleinen HerzogthumBerg haben wir ein anderes Birmingham, einSheffield, ein Manchester, und ein Leeds, undwenn auch nicht in allen Theilen so ausgebildet,so liegt doch die Kraft dieser Ausbildung imStamme. Ein mächtiger Regent oder Deutsch-lands Regenten vereinigt, dürfen ihn nur hegenund pflegen und ihn nicht wie bisher von allenNationen ungehindert beschneiden lassen, als-dann wird man erst diesen Koloß in seinerKraft und Würkung anstaunen. Wird aber demüberfluthen fremder Kunsterzeugnisse kein Ein-halt gethan, und ist der Staat zu ohnmächtig,der Inländischen Industrie einen weiten Wür-kungskreis zu verschaffen, so bleiben wir ewigabhängig von Fremden und gehen zurück, wodiese voranschreiten. Darum ist es Zeit, daßDeutschland auch in dieser Hinsicht die schmach-vollen Ketten zerbricht, welche seine Kräftelähmen. —
Frankreich hat noch im vorigen Monath denTarif der Eingangsrechte von Stahl- und Eisen-waaren, so unverhältnismäßig hoch er auchschon gesteigert war, um das zwey- und drey-fache erhöhet. Zur Zeit wie der nun gestürzteMachthaber im Besitz der Siegenschen Stahl-
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