Weise. Aus dem gleichen Grunde wurden auch Festschriften von Kir-chengemeinden und Schulen aufgenommen, die alles in allem eine nichtzu unterschätzende Fülle von Nachrichten und kleineren Beiträgen ent-halten. Derart ist zu hoffen, daß aus dieser dem fachlichen Bedürfnisentsprungenen Bibliographie ein Hilfsmittel für zahlreiche andereInteressenten geworden ist.
Die Sammlung der Titel ist ausgegangen vom Generalkatalog desInstituts für Landeskunde. Er enthält Buchveröffentlichungen — auchsolche außerhalb des Buchhandels — und Zeitschriftenaufsätze. ZurVervollständigung wurden die im Rheinland vorhandenen Biblio-graphien ausgewertet, die Kapseln der rheinischen Abteilung der Uni-versitätsbibliographie Köln durchgesehen und schließlich eine Nach-suche in den Literatur angaben der greifbaren Literatur selbst vor-genommen. Eine Vollständigkeit, zumal der Gelegenheitsschriften, wirdman nicht erwarten, da stets wieder Schriften auftauchen, die keinKatalog enthielt. Die Bibliographie ist aus dem Wunsche des Fachesentstanden, ein Arbeitsmittel zu haben und es weiteren Kreisen zu-gänglich zu machen. Darüber sind die bibliothekarischen Forderungennicht vernachlässigt worden. Die Titelzitierung geschieht nach denGrundsätzen der Preußischen Staatsbibliothek. Wo die Notwendigkeitbestand und die Umstände es erlaubten, wurden erklärende Zusätzebeigefügt.
Die Anordnung der Titel ist regional. Innerhalb der Städte wird nachSachgruppen gegliedert, und diese wiederum haben chronologische Ab-folge. Bei großem Titelanfall sind die Sachgruppen noch einmal miteigenen Zwischenüberschriften versehen worden. War dieses aber ausRaumgründen nicht vertretbar oder war die Titelzahl für mehrereSachgruppen gering, so wurden diese zusammengezogen und durchLeerzeilen voneinander abgesetzt.
Viele Institutionen und Personen haben für die Bibliographie ihrenRat und ihre Auskunftsmittel zur Verfügung gestellt; dafür ist ihnen derbeste Dank zu sagen. Insbesondere hat Herr Dr. Blum an der Stadt-und Universitätsbibliothek Köln immer wieder dankbar empfundeneHilfen gegeben.
Jürgen Körber
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