Festes Ankleben ist auch das Verbindungsprinzip beim patentiertenBand; ähnlich bei der Verlegerkartonnage der Almanache seit demEnde des i 8. Jahrhunderts, selbst wenn Bünde vorhanden waren.
Überall zeigen sich durch den Einbruch der Maschine in die Handarbeitbedeutende Umgestaltungen, die zu beobachten ebenso lehrreich istwie die Betrachtung der Anlehnung der Maschine an die überlieferteTechnik. Nur ein auf genauer Kenntnis handwerklicher Traditionweiterarbeitendes Erfindertum konnte die Maschinen schaffen, ohnedie der beispiellose Aufschwung der maschinellen Einbandtechnikund damit der deutschen Buchproduktion nicht denkbar wäre. Fir-men wie die Spezialfabrik für Fadenheftmaschinen von Gebr. Brehmerin Leipzig, die Buchbindereimaschinenfabrik von Karl Krause in Leip-zig, die Fabrik für Falz- und Heftmaschinen von A. Gutberiet inLeipzig-Mölkau, die Namen Fomm, Martini, Preusse sind untrennbarmit diesem Aufschwung verknüpft. Ihre Maschinen stehen ebenso inder kleinen Werkstatt wie im buchgewerblichen Großbetrieb, eineTatsache, die am besten die Einheit der gesamten buchbinderischenTechnik trotz der verschiedenen Anforderungen und Erscheinungs-formen dokumentiert.
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