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Durch Cultur wird die Größe der Erdbeeren«^Vermehrt, aber der Geschmack nicht verbessert, llckre große Garten-Erdbeeren (lorößudbär) und^,schiedeue ans Amerika zu uns gebrachte Arten, wer^doch von den kleinen Walderdbeeren am leckern Ge<schmack weit übertroffen»
Ob die Alten Erdbeeren gezogen haben, läßtjtznicht mit Gewißheit behaupten. PllMUs, Ochund Birgil sprechen bloß von wilden Erdbeeren. Hbin sehr geneigt zu glauben, daß man erst in den Ie<
Un Jahrhunderten sich auf die Cultur der Erdbeerengelegt habe. Darin bestärket mich HorWs, dee ^'
behauptet, daß vor 2OO Jahren die Erdbeere» i« «'
Deutschland noch eine Seltenheit gewesen, undmauf die Tische der Vornehmen gebracht worden seyn^) D^Gegenwärtig freylich findet man sie nicht allein i»Deutschland, sondern auch bey uns fast in jedem Kchmgarten. Bey Paris, Vicenza^ Verona, bcylon, lMdon, Hamburg, und andern großen Städten wecknganze Felder mit Erdbeeren bepflanzt.
LitUie^ halt die Garten-Erdbeeren eigentlichst !>)>,die 5. ^/^n// und nicht für die r.A/l^n',./?)Bloß die Cultur vergrößert sie so ungemein: ich hakselbst mit Vergnügen beobachtet, zu welcher GHman die wilden Walderdbeeren durch den Anbau bw ^gen kann. Indessen habe ich nie so große gesehen, "als die Wallace auf den Orkney's fand; sie hielten ^,drey Zoll im Umfange. ? 8) Bey einigen amerikM ^scheu Erdbceeren findet man
We: ^
76) I^erligs. l^orlt. p. IZQ.
77) 3i)ee. plant, p. 709.
78) velcuptioli ok tke Izlez oF OrKne/. p.' l2« ^^