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Die MeloNM (<2ucumi3 IVIelc) 1^.) verdie-„en mit Recht zu den angenehmsten und leckerhafte-sten Früchten gerechnet zu werden, wenn sie nämlichin ihrem vottkommenen Znstande sind: ihre rechteVollkommenheit erhalten sie aber schwerlich ander-wärts als in wärmern Ländern. Aber auch in wär-mer« Klimaten ist ihre Gute sehr verschieden: derUnterschied hängt von der Witterung, dem Bodenund den Veredlungen ab, die sie durch die Kunst er-fahren. Der Norden scheint den Melonen gar nichtgünstig zu seyn. Man mag auch noch so viele Mübeanwenden, sie anzubauen, auch in den übrigen Welt-gcgenden kommen sie nicht fort, wenn sie nicht feuch-ten Boden finden. Die in nordlichen Ländern ge-wöhnlichen Melonen, die man ^larecn^s nennt, kön-nen unmöglich zu den Leckerbissen gerechnet werden,da der Geschmack derselben gemeiniglich zu fade undwassericht ist, wenn nicht auf zufallige Art ungewöhn-lich günstige Witterung eintritt, oder die Gärtner be-sondere Kunstgriffe anwenden. Bisweilen giebt eSbey uns so warme Sommer, daß die Melonen anGüte denen gleich kommen, die in wärmern Clima-ten sich finden, die jedoch allemal weit süßer undwohlschmeckender sind.'" °) Nach BauhtN ') sinddie Melonen in Italien, Spanien, und dem mit-täglichen Frankreich, in Oestreich und Ungarn sehen, >') aber im nordlichen Frankreich, in England,
Hol-
loo) 1,'Lcole äu jgräin pot»ss. 1'. II. p. 215.
1) öau/,,» lM. p!gnt. I'.II p. 245
t>) Auch in dem südlichen Rußland: vev Astrakan, undam Terchirohme, wachsen sehr schöne lwd wohl,
schmecken,