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[Hauptbd.] (1910)
Entstehung
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370
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370 A. Schulte, Adel und deutsche Kirche im Mittelalter.

5. Hugo von Dürrheim, des Vorigen Bruder, genannt in a), b),c) als Priester, d), e), f) als Priester, lässt unterschreiben b), c), e).

6. Walther von Ramstein, erscheint in a), b), c), lässt unter-schreiben b), c).

7. Hiltebold von "Werstein, erscheint in a), b), c), e), f), g), h),lässt unterschreiben b), c), e), unterschreibt selbst h). Genannt vonKuchimeister S. 181 als Gegner des Abtes Wilhelm von Montfort, nochoft in St. Galler Urkunden genannt, zunächst Thesaurar, seit 1303Portner, war von 13181329 Abt. (Ueber ihn Meyer v. Knonau,Anm. 308 u. 036.)

8. Marquard, Graf von Ver in gen, erscheint in a), b), c), d), lässtunterschreiben c).

9. Ulrich von Trauchburg, genannt in a), b), c), d), e), f) alsdiaconus, g), h), lässt unterschreiben b), c), e), h). Viele Jahre hindurchbis 1323 (Nr. 1293) Kämmerer, zuerst 1296 (St. Galler ÜB. 4, S. 1134),1320 (Nr. 1269), auch Werkdekan, 1301 (Kuchimeister S. 301) Kandidat derMinderheit in der Abtswahl, ebenso 1318 (Kuchimeister S. 333). (Vgl.Meyer v. Knonau, Anm. 540 u. 637.)

10. Heinrich von Lupfen, genannt in a), b), c), e), f) als sub-diaconus, lässt unterschreiben b), c). Er ist also von 1279 an im Kon-vente, damals der Jüngste, 1297 erscheint er als Propst und ist als solcherbis 1319 nachzuweisen. (Meyer v. Knonau, Anm. 309.)

11. Rumo von Ramstein, Priester, vorher Abt, erscheint in c),e), f), g), h), lässt unterschreiben c), e), h). Zuerst 1257 genannt, 1263Kustos, unter Abt Berthold einmal Dechant und Propst im Argau, von12741281 Abt. 1293 Werkdekan, noch 1297 lebend, f vor 1303. (Vgl.Kuchimeister S. 135, Anm.; Meyer v. Knonau Anm. 217 u. 282.) Kuchi-meister sagt von ihmwas ain tumber man von sinen sinnen" (S. 158)-

12. Johannes von Güttingen, erscheint in d), e), f) als Subdiakon,g), h), lässt unterschreiben in e), h). Ist bis 1300 (Nr. 1118) nachzuweisen.

Wir haben also für die Zeit von 12791297 einen Bestand vonnur zwölf Mönchen, von denen bloss einer, Johann von Güttingen, inner-halb dieser Zeit eingetreten ist. Von den acht Geschlechtern, die imKonvente vertreten waren, waren zwei (Veringen und Lupfen) Grafen-häuser, alle anderen aber Freiherren. Für alle hat Meyer v. Knonaubereits die Beweise beigebracht, obwohl er die Folgerung nicht gezogenhat. Nur über die Dürrheim, oder wie sie mit ihrem vollständigen Namenheissen, die Esel von Dürrheim, ist noch zu reden. Am Ende des12. Jahrhunderts war Albert Esel Mönch der Reichenau, und 1280 werdendie Esel in einer Urkunde (Z. G. Oberrh. 9, S. 475) direkt als Freiherren