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A. Schulte, Adel und deutsche Kirche im Mittelalter.
Rheinprovinz, Hessen-Nassau (4): Dicke (siehe auch Elsass),Hanau, Stahleck, Veldenz.
Unbekannt (1): Bruchkirchen (wohl Elsass).
Zusammen 90, davon 3 doppelt gerechnet, bleiben 87 Geschlechter.
IV.
Absterben freiherrlicher Geschlechter in Baden nach Kriegers
Topographischem Lexikon.
Schon im Texte S. 46 ff. habe ich die Gesichtspunkte angegeben, nachdenen ich die Sammlung anlegte. Ich ordne die Geschlechter nach denJahren des Verschwindens; wo genau das Jahr des Aussterbens feststeht,habe ich ein f gesetzt. Geschlechter, die ihre Edelbürtigkeit verlieren,habe ich zuerst zu diesem, übrigens recht ungenauen Augenblicke in„ " gesetzt, dann erscheinen sie zum zweiten Male bei ihrem gänzlichenVerschwinden in [ ]. Die vornehmsten Familien sind mit ° bezeichnet.
„1092 Wehr'"). ° 1096 Wiesneck, Grafen von (Zweig der Zollern).
Verlust 2, davon durch Ent freiung 1.
"Um 1105 Grafen von Neuenbürg (älteste Linie) f — 1108 Eschach(seit 1086).
°1111 Weissenburg (später heisst danach ein Zweig der Krenkingen— 1486) ausgestorben. — °1116 Grafen von Hohenstoffeln (seit 1100) 2 ).
1123 Steinenstadt (seit 1113). — 1125 Griessen (seit 1096) 3 ).
°1132 Grafen v. Staufenberg (seit 1070) 4 ). — °1138 Adelsreute(seit 1094) f. — 1139 Kenzingen (seit 1092) 5 ). —Wolfenweiler (seit 1093).
1140 Waldhausen (seit 1094). — 1143 Obrigheim (seit ca. 1100) G ).
Also 1100—1149 Verlust 12 Geschlechter.
ca. 1150 Laufen. — „Opfingen (seit ca. 1100)" 7 ). — 1152 Schwerzen
■) Ob die anderen verwandt, sehr fraglich.
-) Die übrigen bei Krieger Genannten waren damit nicht ver-wandt, die Edelherren von Stoffeln gehören nach Württemberg.
3 ) Von 1229 ein Geschlecht niederen Adels mit ganz anderen Vor-namen, auch dieses starb um 1516 aus.
4 ) Die jüngeren Dienstmannen kaum verwandt — 1376.
5 ) 1219—1248 noch Ministerialen. Die nobiles mehrfach im EotulusSan Petrinus.
6 ) Damals zuletzt edelfrei, der Geschlechtsname bis 1437, aber lauterandere Vornamen.
') Ob die Ministerialen (bis 1337) mit ihnen verwandt, zweifelhaft.