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[Hauptbd.] (1910)
Entstehung
Seite
35
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Herkunft der Kölner Domherren. Werden.Dieselbe Tabelle in Prozenten.

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1300bis1350

1351bis1400

1401bis1450

1451bis1500

Zu-sammen

Aus dem Kölner Sprengel selbstAus den benachbarten SprengeinAus noch entlegeneren Sprengein

54

39

7

31,250,8

18,0

17,150,0

32,9

11,3

48,440,3

27,546,6

25,9

Schichten des Adels vertreten. Genaue Kenntnis haben wirallerdings nur für Mainz und Trier (durch die mühselige For-schung Kiskys); die vortrefflichen Verzeichnisse, die Amrheinfür Würzburg gemacht hat*), sind leider nicht mit der Fest-stellung der Adelsqualifikation verbunden worden.

Haben wir bisher für den freiherrlichen Charakter ein-zelner Anstalten Zeugnisse der päpstlichen Kurie kennen ge-lernt, so führt eine Urkunde eines deutschen Königs uns zudem alten, vom hl. Liudger, dem ersten Bischof von Münster,begründeten Kloster Werden an der Ruhr. König Rudolf vonHabsburg sagt:cum in monasterio Werdinensi beatus Lud-gerus Dei confessor eximius a fratribus ordinis s. Benedict!,quos omnes procreatos secundum seculi nobilitatem de sanguinecognovimus generoso, celebriter veneretur" 2 ). Dass dieseRegel wirklich innegehalten wurde, habe ich in einem be-sonderen Aufsatze nachgewiesen 3 ). Ich will die Beweise nichtwiederholen: ich fand unter den Aebten keinen unfreier Ab-stammung; denn das GeschlechtStecke aus dem Melbrock"war zwar ursprünglich ministerialisch, kam aber durch Tauschans Reich und wurde dann wie 'manche andere Reichsdienst-mannenfamilien den Truchsessen von Waldburg, Schenkvon Erbach, Schenk von Limpurg, von Hohenrechberg bei

1 ) Im Arch. d. bist. Vereins von Unterfranken, Bd. 32 u. 33 (1889/90).

2 ) Böhmer-Eedlich, Regesten 2489. Urkunde von 1291, Juni 18.

3 ) "War "Werden ein freiherrliches Kloster? "Westdeutsche ZeitschriftBd. 25 (1906).