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Frankreich und das linke Rheinufer
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Vorsitz im Teutschen Reiche muß wechseln, die Heere dürfen keineEinheit bilden! Die Annexionsfrage schafft ihm ein neues Dilemma:. entweder Annexion und Verletzung des Prinzips oder Nicht-annexion und Fortdauer der Gefahr für Frankreich. Die Lösungist einfach. Wir verändern die deutsche Neichsverfassung, dieRheinländer werden frei, können Deutsche bleiben oder Franzosenwerden, aber sie bleiben waffenlos und werden neutralisiert. Manwird ihnen eine rheinische Republik geben unter der Herrschafteiner von Frankreich beschützten Neutralität. And das Prinzipder französischen Revolution von der Selbstbestimmung der Völker?Der Hohepriester der modernen Jakobiner vergißt sein Evangelium,wenn es den Interessen Frankreichs hinderlich ist.

Was sagt denn aber der Landesverräter Wetterle? Er ver-langt außer Elsaß-Lothringen das übrige linke Nheinufer, dessen Ve-wohner ja germanisierte Kelten sind. Aber man wird diesen neueuBürgern Frankreichs nicht das Stimmrecht geben, sie müssen erstein Noviziat durchmache», man muß sie ,.6edc>c1ii3er".Mandarf daher nur mit Vorsicht an Naturalisationen von einzelnenherantreten, man muß sich das Recht vorbehalten, die Anerwünschtenzu vertreiben, und die Bodenschätze gegen Entschädigung franzö-sisch machen, endlich die Masse der Bevölkerung dieser direkt zuverwaltenden Gebiete zur großen französischen Familie erst zu-lassen, nachdem sie durch Erlernung unserer Sprache den greif-baren Beweis einer nationalen Entwicklung geliefert hat/" Mangreift sich an den Kopf ob solcher Brutalität und solcher Un-vorsichtigkeit; denn mit diesen Worten entkräftet er alle jemalsvorgebrachten Beschwerden über die deutsche Verwaltung in Elsaß-Lothringen. Hat er denn nie das Sprichwort gehört:Was dunicht willst, das man dir tu', das füg auch keinem andern zu?" Erwill auch das Nuhrkohlenrevier an Belgien oder Frankreich geben.Baden und Württemberg sollen unter französisches Protektorat.kommen, Württemberg um die beiden (drei?) Franken vergrößertwerden, so würde man zwischen Preußen und Bayern bis Böhmen

" I^enclemainL repaiateurz, 1917. kariz, ?!oury, S. 144 f.On neclevra clonc proce'äer qu'avec piuclence a clez naturalizations inäiviäuellez,«e rszerver I», tacults oVexpulzer Ie5 inclssiradle» et cle nationalizer, contreincleinnits, le« rickeszes clu zouz 30I, enKn n'aclrnettre 66nnitiveinent I'ensemdlecle la Population cle ce territoire cl'aclminiZtration clirecte clans la ßrancle ta-mille lranc^aize, czue lolzHu'elle aura clonne, en apprenant notre lan^ue, unepreuve tan^idle cle «on evolution nationale,"

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