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Kaufe gewählt werden. Aber als die beste Lösung erscheint diesen:Freunde des deutschen Volkes seine Auflösung in eine Anzahl voll-souveräner Staaten.
Der Geschichtsprofessor Tontenville^ will sich nicht durchHaß und Rache leiten lassen, nicht nach dem Vae victiä handeln,sondern ein solides Gleichgewicht in Europa herstellen und dienationalen Wünsche berücksichtigen. Edle Beweggründe! Dasganze linke Nheinufer wird Deutschland abgenommen. Belgienbekommt etwas davon, wenn es nicht aus Bescheidenheit zugunstenFrankreichs darauf verzichtet. Der Norden Schleswig-Holsteinskommt an Dänemark, der Nest bildet einen selbständigen Staat,darin wird der Kieler Kanal neutralisiert. Das mit Rußland ver-bundene Polen erhält Galizien und Posen, bei Schlesien, Ost- undWestpreußen hat der Historiker Bedenken. Ein Teutschland wirdes nicht mehr geben, sondern „leg ^llemaßneZ". Der Verfasser istso gütig, wenigstens einen Norddeutschen und einen SüddeutschenBund zu gestatten. Preußen wird man um Hannover und Frank-furt verkleinern. Hamburg aber würde man in eine „glänzendeIsolierung" bringen. Der Südbund,soll unter die Leitung vonBayern kommen, besser noch unter die Österreichs. Natürlich derTeutschen Österreichs, aber einschließlich der Slawen in Kärntenund Steiermark. Der Verfasser denkt eben nicht allzuhoch vomNationalitätsprinzip. Am Nheine hält er auch eine Neihe vonBrückenköpfen für wünschenswert. Luxemburg wird in Frankreichverschwinden. Belgien erhält die Scheldemündung, Maastrichtund das südliche Limburg, Holland wird aber, „obwohl wir unsmanchmal über seine Haltung zu beklagen hatten", durch Weselund Ostfriesland entschädigt. Schließlich werden Frankreich,Belgien und die Niederlande einen Wirtschaftsbund bilden.
Für C. M. Savarit^ steht die Lösung noch nicht fest, aberder Nhein muß die Grenze Deutschlands werden. Er schwanktnur, ob, abgesehen von Elsaß-Lothringen, die jetzigen Territorienbestehen bleiben, mit Frankreich nur durch gemeinsame Zollunionverbunden, oder ob sie einen einzigen Staat mit derselben Zoll-ciiiigung bilden oder ob das Ganze zwischen Frankreich und Belgiengeteilt werden solle.
! ^plöz I2 ßuerre, Lez ^Ilema^nez, I2 Trance, I2 Lel^ique et lg,Noüanäe. 1915. ?ari5, 5Iour>,
2 1^2 ^lontiere clu lidin. 1915, ?^iiz, 5'Ioui'x,
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