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Nr. 147—151. 1473—1492 — Genf, Nürnberg, Bern, Frankreich, Genua 501
lieben guten fründen und gesellen etliche engelsche tuch undander kofmannschafft und gut überkommen hetten, das inen aberdurch etlich Franzosen von Diepen und einen hoptmanvon Schotten inwendig oder zwüschend Nyport und Ostend,stette der grafschafft Flandern, uss einem schiff genommen undentwert were. [Zur Wiedererlangung wird nun Friedrich Hä-gelin ausgesandt und wir bitten, diesen bei der Erledigung derAngelegenheit zu unterstützen.]
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150. Onoferius Humpiss und seine Gesellschaft zu Ravenspurgan Zürich. 1492 April 23.
Staatsarchiv Zürich, A 215 (Genua), 1, mitgeteilt von Ammann.s[Es droht uns von Genua, das gegenwärtig dem Herzog von
Mayland untersteht, die Gefahr, daß sie uns nicht bei unseren
vor 60 Jahren mit Brief und Siegel verliehenen Eechten bleiben
lassen, sondern uns mit höheren Zöllen u. dgl. großen Schaden
bringen wollen, wie euch das Dominicus Frauenfeld, Vogt zu
Eheinegg, mündlich näher auseinandersetzen wird. Deshalb
schreiben wir nun an die zu Zürich versammelten Boten der
Eidgenossen und bitten sie, uns Empfehlungsschreiben an den
Herzog von Mayland und die Stadt Genua zu geben. Da wir
besonders auf Euch vertrauen und] ouch so ettlich der euern,
Frouwenfelds kind unnd der Kloter by unns in der gesell-
schaft sind und die ouch merglich schaden empfahen mügen,
[so bitten wir Euch, bei den Eidgenossen dafür einzutreten,
daß uns die gewünschten Schreiben ausgefertigt und dem
Frauenfelder ausgehändigt werden.]
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151. Dieselben an die Eidgenossenschaft.1492 April 23.
Ebenda, A 215, 2, mitgeteilt von Ammann..
„Onoferius Humpis und sin gesellschaft zu Bavenspurg" an dieeidgenössischen Boten in Zürich.
Schreiben gleichen Inhalts, aber etwas ausführlicher gehalten.Sie bitten um zwei Schreiben nach Mailand und Genua. DiePrivilegien in Genua genießen sie seit 60—70 Jahren. Sie sollenvon Dominicus Frauenfelder, der auch über alles weitere Be-scheid weiß, vorgewiesen werden.
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