Druckschrift 
3 (1923)
Entstehung
Seite
498
Einzelbild herunterladen
 

498

Fremde Archivalien. Aus schweizerischen Archiven

Persolony und schreib mit siner eygnen hand sin rechenschafft in dergesellschafft buoch und usz dem selben buoch hat Hanns Wiss ge-schriben in das groszbuoch yederman sin angeben, da es hingehört zestan. Und schribt och Hanns Wissz darzuo, als im Ludwig das hat an-geben, aber er hat nie gehört, das Heinrich Wissz noch Hanns Wisszselig gesprochen haben, das si ein benuegen haben gehabt von derselbenrechnunge. Were aber ein ganz luter rechnung beschehen, so were ochein ende und beschlosz von der rechnung gemacht, als denne vormalsder geselschafft gewonheit und harkomen ist.

Item hat er geseit, das Ludwig Schmitt aber ist kommen von Persolonygen Basel in dem LIIIo, da sie Ludwig mit im nidergesessen und handgegen einandern abgerechnet. Daby ist gesin Heinrich Wyss und hatuns geholffen die muentz ze gelt rechenen und hat allwegen zuo uns ge-sprochen: „lieben gesellen sehent wol zuo, das ir alleding recht schribent,wond die sache mich nit alleine angaet. Wann da werdent lüt da zuokommen, die uch uff die geschrifft werden sehen, die sich och daruffverstand." Aber er habe von Heinrich Wissen nie gehört noch ver-standen, das er nie kein benuegen habe gehapt von Ludwigen Schmittvon derselben rechnung, die er und Ludwig mitteinandern hand getan.Etc. etc. (D5, fol.30)

2. 1461 August 23. Item zwischent Ludwig Smiden und HeinrichWysen, als von der II o guldin wegen, dafür Ludwig Smit meint fuerHeinrich Wyssen hafft sin gegen der grossen gesellschaft etc. Ist nachverhorung, clage und antwurte, ouch mines gnedigen herren von Baselurteil und des zedels, so Ludwig dargeleit hat, erkend worden, sydemolennoch nit gehoert, dz Ludwig Smit semlicher IIc guldin halb zue dheinemschaden kommen were, harumb so solle Heinrich Wisse gedencken, dengenanten Ludwig, ob der egemeldter Sachen halb zue costen und schadenkäme, des ze entheben. Ob aber der selbe Ludwig daran nit benuegenwoelte, wie er denn fuerbringen moechte, dz er sich derselben Sachenhalb verbunden oder verschriben hette, dz denn furer darumb beschehensolte, dz recht were. (A 27, fol. 426.)

3.1462Februarll. Testis productus adinstancium Ludowici Smiden.Item hat geseit Paule Swyczlin, dz us by X joren vergangen be-schehen, dz er mit her Henman Offemburg und HeinrichenWyssen zu Parsolonie gewesen und Ludwig Smit aldo legerherrewere. Und hette Heinrich Wysse und Ludwig Smit ettlich gelt uff-genommen ze Wechsel uff einen kouffmann seszhafft in der statt zuegrossen Valencz, hiesse Josz Koler, der were der grossen geselschafftlegerherre. Demselben kouffman schreib Ludwig Smit, dz er das geltuszricht und es wider uff sy nemme gen Parsolony. Ob das gelt zueValencz bezalt oder wider zuo Parsöloni usgerichtet wurde, wisse er nit,denn er nit zuo lande were. (Gerichtsarchiv D 8, fol. 2»., Kundschaften.)

4. 1462 März 11. Item zwüschent Ludwig Schmiden ex una undHeinrich Wyszen ex alia nach clage und antwurte, ouch nach ver-horunge der kuntschafft und lesten urteil von der II P guldin wegen,darumbe sich Ludwig Smit fuer Heinrich Wyszen gegen der grossengesellschafft verschriben hat, erkennt worden, dz Heinrich Wysze hiezwüschen und sant Johannis Baptisten tag nehst kuenftig sich gegenLudwigen nach notturfft verschriben, ob er der Sachen halb jene ze