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3 (1923)
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Fremde Archivalien. Aus schweizerischen Archiven

3. Bartholomäus hatte die Schuld anerkannt, wollte aber noch ver-handeln. Am 12. Juli 1451 wird darauf vom Gericht auf Verlangen vonPaulus Stephan von Eavensburg, Vertreter von Jost und YtalHumpiss und ihrer Gesellschaft eine Rechnung angesetzt. In demfolgenden Jahr ist Barth, offenbar um sein Vermögen gekommen undgestorben.

4. 1456 (2. Oktober). Item hat geseit Buedolff Herstrasz, wie ezim LI. jornehst vergangen Heinrich Wysse innamen der Humpissenvon Eavenspurg disen zuegen in namen Andressen Wilers undBartholmen Kolbinger seligen fuergebotten habe umb C undXX du-caten, also habe dieser züge geredt zue Heinrich Wyssen, er welle gernfuer gericht komen, aber in egedahter Sachen halb nüczit antworten,denn er habe vollen gewalt von Andres Wiler nit me denn inzenemmenund nit uszegeben. Denn solte er menglichen, die an Andreszen zesprechen hetten, antworten oder gnueg tuon, so kerne im sattel aberuecke niemer me. Als synn morndes fuer gericht kement, hette HeinrichWysse den schultbrief dargereit und solich schulde an disen zugen undKolbinger ervordert und, als nue diser züge nüczit dazue antwurtenwolte, do hette in Kolbinger gebetten, dz er so wol tuen und im einenufslag an der sache solte geben. Do zwuschent so wolte er sich genEavenspurg zue den Huntpissen fuegen und getruewte so vil mitinen ze reden, dz er hoffte, dz sy im zyl geben und in nit understündenze vertriben, denn solte er semlich gelt ze stuecz bezalen, so mueste ersin berlichen schaden nemmen. Do so spreche Heinrich Wysse, er ge-troeste keinen ufslag geben, denn ime were empfolen den Sachen stracksnoch ze gaende und keinen tag noch stundt zyl daran ze geben. Alsowurde nach ernstlicher begerung des egenanten Bartholme Kolbingersein monat ze ufslag erkennt an der sache jedermans rechten undschäd-lich, also dz sich Bartholme da zwüschen zue den herren solte fuegen.Und hette ouch Heinrich Wysse des ein Urkunde genommen und dz dergeselschaft gen Costenz geschickt. Wie sich nue die Sachen gemachthettent, ob Bartholme selige zue dem herren kommen were oder nit,wisse er nit. ITber solichs were Paule Steffan in nammen der gesell-schafft aber herkomen und hette semlich gelt aber an in und den ge-nanten Bartholme mit recht gevordert. Etc. etc. (D 6, fol. 78.)

5. [1456 Oktober 4. Zwischen Paulus Steffan und AndreasWeiler.] Ist nach verhorung beder teilen bekennt, daz man des ge-richtz buch und die kundschaft, so Paulus Steffan habe dar ze legen,ouch verhoeren und darnach, daz recht sie, geschehen solle. (A 26, fol. 222 v.)

6. 1456 (5. Oktober). Testes omnes praeter miles Prowler etBrüglinger. Item zwuschent Steffan Paule von Eavenspurg innamen der gesellschafft ex una und Andreszen Wiler ex alia, als vonder CXX ducaten wegen, so der genant Andres Wiler und BartholmeKoelbinger selige unverscheidenlich schuldig gewesen sint. Ist nachverhoerung beder teilen clage und antwurte, ouch beder teilen kunt-schafft ein ufslag an der sache erkennt bicz zem hehsten gerichtstagenach sant Martinstag nehst künftig. Denn als Paule Steffan sin clageund ouch der eine sin züge nemmlich her . . - 1 daruffgesetzt hand, alsder letzte ufslag mit Bartholme seligen von egedachter Sachen wegen

1 Unleserliches Wort.

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