Druckschrift 
3 (1923)
Entstehung
Seite
429
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Nr. 85. 1480 Okt. — Bericht vom Bamassmarkt in Antwerpen 429

haut aliweg ze verstond genn, das niemat nuit bekumbrat haut denwier, und ist die cost umb sust geton und nie muß wier noch demSchwaetzman 1 gen sin Ion, das er ferfollgat haut und procurorgewaest ist, mueß wire im . . . 2 ß gen, den er haut den prief vonder schulld. Aber da ist nit so tili das der engelschman bezalltwerdi, aber so wier verstond, so kon wier nit den zit verluiren, inder zit wen aer hie ist, so muß wier in mit recht anspraechen, aerist aber selten im land, er rit ietz gen Venedi, den Jenff, den hiehaer dan da haer und ist aliweg in friga maerkta, da man im nuittuon mag. Der büb haut genüg, wellti aer nun zallen oder das wierdoch ainost inn gefanknust bringen moechtend, so wordind wiergantz bezallt, dar zu will Joerg sin bestz tuon, der gellich PeterLuitzelkirchen ze Kölnn.

Fonn der ladung von Bernart Perriß per Va(lencia) undPiere Iwangieß per SSa(ragossa) oder Billwa ist nit not nitdar fonn an ze nemen, dan ir aesß for maull luter haind biMoritziraechnung und in der waerung von hina.

Item der gellich fonn dem guot, so wier gen Jenff santend, istouch woll gen Bück cumen, ist nit not wit da von ze schriben.

[Vom baelli Arras, so für Jeno aus dem Pfingstmarkt gieng, wardeine Eechnung per Jenow gesandt, dazu führt man es auch inMoritzi Eechnung.

Die Becaepta per Saragosa Valentz ist der meiste Teil bestellt.Alsbald Joerrg gen Bruig kommt, so kauft er das Gewand auchper ßaragossa. Die boneta sind schon angegeben.

Für Bartzalona kaufen wir Eurem Schreiben nach gar nichts.

Von fill d D o nar da haben wir nichts gekauft, weil wir von keinerpasadie wißen. Bodia haben wir nicht gekauft, ist fast teuer:seuschi rodia ß 13 ^ 6 in 14, bruigsche ze Pruig 14 ß 6 in 15/?.

Abrechnungssachen mit Ludwig Kaeller, Jauc. Hallderund Karlo Brisacher.]

Item wie for staut von der ave (mari)a waegenn von Bartza-lonna da hand wier cuortz schnoer, haind biß haer nit fon handwellen, worsach das nit gelich sind, das ze sama dienid, das manlang schnuoer dar usß macha mog, si werend sust langost vercoufftund mit guotem nutz, aber grousß blaich schnuoer sind floret, diegond niemer fon han ä 40 per c° mit verlust, den niemat wil ier.

[Die Schnüre, die man uns von Frankfurt senden will, sollenmit Nutz verkauft werden.]

Fonn der fruit schiffa waegenn, so von Va(lencia) comen sond,wen die comend, so hoff ich, Joerrg soell im woll raecht tuon mitdem vercouffenn, da ist nuit besserrs denn wen man gewint hin genund nauch barrem gaellt stellenn.

1 Da dieses Wort mit kleinem Anfangsbuchstaben geschrieben ist, kann esauch nicht ein Eigenname sein. Es sind die Eigennamen aber meist eben-falls klein geschrieben. 2 Leer.

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